RTL Group Aktie: Streaming wächst
RTL liefert derzeit zwei klare Signale: Der Streaming-Dienst RTL+ gewinnt weiter an Größe – und im Frühjahr steht ein Chefwechsel an. Beides ist für Investoren relevant, weil sich daran entscheidet, wie gut der Konzern den Umbau vom klassischen TV-Geschäft hin zu digitalen Erlösen hinbekommt.
RTL+ knackt die 7-Millionen-Marke
Zum Jahreswechsel 2025/2026 hat RTL+ mehr als sieben Millionen zahlende Abonnenten erreicht. Damit stärkt der Dienst seine Stellung als einer der führenden nationalen Anbieter im deutschen Markt.
Als Treiber nennt das Unternehmen eine klare Produktlinie: lokale Inhalte, bekannte Formate und Sportübertragungen. Entscheidend ist dabei weniger die runde Abonnentenzahl als die Perspektive dahinter: RTL hält am Ziel fest, mit dem Streaming-Angebot 2026 profitabel zu werden. Genau hier liegt der Hebel – denn Wachstum allein reicht nicht, wenn es am Ende teuer erkauft ist. Kann RTL+ den Sprung zur Profitabilität 2026 wirklich schaffen? Der Meilenstein bei den Abos ist zumindest ein Argument, dass die Skalierung vorankommt.
Die wichtigsten Punkte im Überblick:
- RTL+ überschreitet 7 Mio. zahlende Abonnenten (Jahreswechsel 2025/2026)
- Fokus der Strategie: lokale Inhalte, prominente Formate, Sport
- Ziel bleibt: Profitabilität des Streaming-Geschäfts im Jahr 2026
CEO-Wechsel im Mai: Neue Handschrift erwartet
Parallel dazu stellt RTL die Weichen an der Spitze neu. Im Mai 2026 soll Clément Schwebig den CEO-Posten von Thomas Rabe übernehmen. Schwebig kommt von Warner Bros. Discovery und bringt laut Unternehmen internationale Erfahrung aus linearem Fernsehen, Streaming und Content-Produktion mit. Er ist zudem kein Unbekannter: In seiner Karriere war er bereits früher für die RTL Group tätig.
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Für den Markt ist das vor allem deshalb relevant, weil Führungwechsel in Umbruchphasen oft mit Prioritäten- und Tempo-Fragen verbunden sind: Setzt die neue Spitze stärker auf Streaming-Skalierung, auf Partnerschaften oder auf Kostenfokus? Konkrete Maßnahmen nennt der Ausgangstext zwar nicht – aber der Zeitplan ist klar.
Gemischte Zahlen, schwieriges Werbeumfeld
Der Branchenkontext bleibt ein Gegenwind. In den zuletzt veröffentlichten Zahlen für die ersten neun Monate 2025 zeigte sich ein gemischtes Bild: Streaming-Umsätze legten deutlich zu, gleichzeitig gingen TV-Werbeerlöse zurück. Das führte zu einer Anpassung der Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2025.
Genau diese Schere erklärt auch, warum RTLs Fortschritte im Streaming so genau beobachtet werden: Je stabiler die digitalen Erlöse werden, desto weniger hängt das Gesamtergebnis am wechselhaften Werbemarkt.
Am Aktienmarkt stand der Titel zuletzt unter Druck: Der Kurs liegt aktuell bei 36,55 € nach 37,50 € zum gestrigen Schluss.
Im weiteren Jahresverlauf dürften sich die Blicke auf zwei Punkte bündeln: Erstens, ob RTL+ das Abo-Wachstum weiter tragen kann, ohne die Profitabilität 2026 zu gefährden. Zweitens, ob der Führungswechsel im Mai 2026 der Strategie zusätzlichen Schub gibt – gerade in einem europäischen Werbemarkt, der für Medienhäuser weiter anspruchsvoll bleibt.
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