Standard Lithium Aktie: Produktion rückt näher
Standard Lithium steht derzeit weniger wegen neuer Schlagzeilen im Fokus, sondern wegen einer ganz praktischen Frage: Wie schnell kommt das Unternehmen bei seinen Projekten in Arkansas Richtung kommerzielle Produktion voran? Entscheidend ist dabei vor allem, ob bald die finale Investitionsentscheidung für das Kernprojekt fällt.
Der Fahrplan: Was als Nächstes passieren muss
Der wichtigste kurzfristige Kurstreiber wäre eine „Final Investment Decision“ (FID) für das South West Arkansas (SWA) Project in der Smackover-Formation. Diese Entscheidung gilt als nächster großer Meilenstein – sie soll auf die „Definitive Feasibility Study“ (DFS) und die Front-End Engineering Design (FEED)-Studie folgen. Erst danach wäre der Weg frei, um in die Bauphase zu gehen.
Nach einem positiven FID wird ein Baustart im Jahr 2026 erwartet. Das Ziel: erste Produktion 2028. Genau deshalb schauen Marktteilnehmer aktuell so genau auf jeden Hinweis, ob das Projekt in diese Spur kommt.
Zwei Projekte, ein gemeinsamer Engpass: Umsetzung
Das SWA-Projekt ist als Joint Venture mit Equinor geplant und soll in zwei Phasen entwickelt werden. Für die erste Phase sind laut Plan 22.500 Tonnen Lithiumcarbonat in Batteriequalität pro Jahr angepeilt. Das ist die Größenordnung, an der Investoren später messen werden, ob Standard Lithium den Sprung vom Entwickler zum Produzenten schafft.
Parallel bleibt auch das Phase-1A-Projekt an einem Lanxess-Standort wichtig. Hier wird ein Produktionsstart für 2026 in Aussicht gestellt. Für Anleger ist das der zweite Prüfstein: Liefert das Unternehmen bei 1A, würde das die Glaubwürdigkeit des gesamten Produktionsfahrplans stärken.
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Geld und Partner: Warum das Thema „De-Risking“ zählt
Neben Technik und Zeitplänen hängt vieles an der Finanzierung. Das Joint Venture „Smackover Lithium“ hatte nach Angaben des Unternehmens bereits Interessenbekundungen von über 1 Mrd. US-Dollar für eine Projektfinanzierung erhalten. Außerdem wurde es für einen Zuschuss von bis zu 225 Mio. US-Dollar durch das US-Energieministerium ausgewählt.
Kommt es daraus zu verbindlichen Finanzierungsvereinbarungen, wäre das ein klarer Schritt, um das Projektrisiko zu senken – und damit auch die Unsicherheit, die bei Entwicklungsprojekten oft wie ein Deckel auf der Bewertung liegt.
Ein Blick auf den Kurs zeigt, wie nervös der Markt bleibt: Zuletzt notierte die Aktie bei 3,95 Euro, der RSI (14 Tage) liegt mit 20,5 im stark überverkauften Bereich.
Im laufenden Jahr dürften vor allem drei Punkte den Takt vorgeben: Fortschritte bei DFS/FEED als Grundlage für die FID, konkrete Schritte Richtung Projektfinanzierung sowie operative Updates zum Phase-1A-Start, der weiterhin für 2026 erwartet wird.
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