TSMC Aktie: Vielversprechende Expansion!
TSMC legt kräftige Wachstumszahlen vor und unterlegt seine dominante Stellung im KI-Chipmarkt mit einem ehrgeizigen Investitionsprogramm. Parallel dazu sorgt ein neues US‑Taiwan‑Abkommen für Rückenwind beim Thema geopolitisches Risiko. Reicht das, um den jüngsten Kurssprung zu untermauern?
Starkes Q4 und Rekordjahr 2025
Im Schlussquartal 2025 übertraf TSMC die Erwartungen deutlich. Der Chipauftragsfertiger erzielte im vierten Quartal einen Umsatz von 33,7 Milliarden US‑Dollar. Das entspricht einem Plus von 25 % im Jahresvergleich und liegt rund 300 Millionen US‑Dollar über der eigenen Prognosespanne.
Auch die Profitabilität zog spürbar an:
- Bruttomarge: 62,3 %, rund 3,3 Prozentpunkte höher als im Vorjahresquartal
- Operative Marge: 54 %
- Jahresumsatz 2025: 122 Milliarden US‑Dollar, knapp 36 % Wachstum gegenüber dem Vorjahr
Der Haupttreiber bleibt die Nachfrage nach High-Performance-Computing und KI-Anwendungen. Insbesondere moderne Prozessknoten für Rechenzentren und KI-Beschleuniger sorgen dafür, dass Umsatz und Margen deutlich über dem Branchenschnitt wachsen.
Ambitionierter Ausblick und Capex-Offensive 2026
Auf Basis der starken Entwicklung stellt TSMC für 2026 weiteres Wachstum in Aussicht. Das Management erwartet für das kommende Jahr ein Umsatzplus in US‑Dollar von rund 30 %. Damit will der Konzern die Halbleiterbranche insgesamt klar übertreffen.
Um diese Expansion zu stemmen, plant TSMC ein sehr hohes Investitionsvolumen. Für 2026 sollen bis zu 56 Milliarden US‑Dollar in Sachanlagen fließen. Die Mittel sind vor allem für drei Bereiche vorgesehen:
- Ausbau der 2‑Nanometer‑Fertigungskapazitäten
- Investitionen in fortgeschrittene Packaging-Technologien (CoWoS) für KI‑Beschleuniger von Großkunden wie Nvidia und Broadcom
- Weiterer Aufbau internationaler Werke, insbesondere der laufenden Projekte in Arizona
Kurzfristig kann ein derart hohes Capex-Programm den freien Cashflow belasten. Der Markt wertet den Schritt jedoch als klaren Hinweis auf langfristig robuste Nachfrage von Hyperscalern und KI-Entwicklern, die ihre Infrastruktur weiter massiv ausbauen.
Geopolitischer Rückenwind durch US‑Taiwan‑Abkommen
Zusätzliche Unterstützung kommt von der politischen Seite. Am 15. Januar wurde ein umfassendes Handels- und Investitionsabkommen zwischen den USA und Taiwan finalisiert. Es sieht direkte Investitionen taiwanischer Halbleiter- und Technologieunternehmen in die US‑Industrie von insgesamt 250 Milliarden US‑Dollar vor.
Für TSMC bedeutet dies mehr Planungssicherheit beim Ausbau der US‑Präsenz. Das Abkommen stärkt die Lieferkette zwischen Taiwan und den Vereinigten Staaten und umfasst klarere Regelungen zu Zöllen und regulatorischen Rahmenbedingungen. Besonders relevant sind erleichterte Einfuhren von Anlagen und Vorprodukten für die Werke in Arizona. Aus Marktsicht reduziert dies den geopolitischen Risikoaufschlag auf die Aktie.
Analystenstimmung und Marktbild
Am Markt überwiegt derzeit klar der Optimismus. Laut den vorliegenden Daten stufen 98 % der Analysten, die TSMC abdecken, die Aktie mit „Buy“ ein. Als Hauptargument gilt die starke Stellung in den führenden Fertigungsprozessen, die von vielen Beobachtern als kaum angreifbar eingeschätzt wird.
Die Ein-Jahres-Performance der Aktie liegt bei rund +51 %. Diese Entwicklung spiegelt die Erwartung wider, dass TSMC eine zentrale Rolle beim globalen Aufbau der KI‑Infrastruktur spielt.
Kurzfristig achten Anleger verstärkt darauf, ob die Unterstützung um 330 US‑Dollar hält, während der Markt die Effekte des Investitionsplans von 56 Milliarden US‑Dollar einpreist. Entscheidend wird sein, ob das Unternehmen den Spagat zwischen hoher Investitionsdynamik und attraktiver Profitabilität auch 2026 fortsetzen kann.
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