TKMS meldet einen historischen Auftragsbestand und hebt zugleich die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr an. Das ist mehr als nur eine schöne Schlagzeile: Ein voller Auftragsblock kann für bessere Planbarkeit sorgen – gerade in einem Projektgeschäft wie dem Marineschiffbau. Doch was steckt konkret hinter dem Rekordwert?

  • Auftragsbestand: 22 Mrd. USD (Rekord)
  • Neue Umsatzprognose 2026: +2% bis +5% (zuvor -1% bis +2%)
  • Q1 (Okt–Dez) Umsatz: 545 Mio. EUR (-1% ggü. Vorjahr)
  • Bereinigtes operatives Ergebnis Q1: 26 Mio. EUR (nahezu unverändert)
  • Zielmarge 2026: >6% (bestätigt)

Rekordbestand: Welche Aufträge treiben das Wachstum?

Der Auftragsbestand kletterte laut Reuters auf 22 Milliarden US-Dollar – der höchste Wert in der Unternehmensgeschichte. Zum Stichtag 31. Dezember 2025 hatte die frühere Muttergesellschaft thyssenkrupp noch 18,7 Milliarden Euro ausgewiesen.

Als Treiber nennt der Bericht die anhaltend hohe Nachfrage nach Kriegsschiffen vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen. TKMS verweist dabei auf mehrere Großaufträge und Programme, darunter:
- der größte Torpedoauftrag der Unternehmensgeschichte für die Deutsche Marine,
- zwei zusätzliche U-Boote der Klasse 212CD für Norwegen, die Ende Januar gewonnen wurden,
- sowie laufende Programme aus dem deutsch-norwegischen 212CD-Programm.

Prognose angehoben – trotz leicht rückläufigem Quartalsumsatz

Parallel zum Auftragsrekord schraubt TKMS den Ausblick nach oben: Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet das Unternehmen jetzt mit 2% bis 5% Umsatzwachstum. Zuvor lag die Spanne bei -1% bis +2%.

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Im ersten Quartal 2025/2026 (Oktober bis Dezember) fiel der Umsatz allerdings leicht auf 545 Millionen Euro (minus 1% zum Vorjahr). Das bereinigte operative Ergebnis blieb mit 26 Millionen Euro nahezu stabil. Die Zielmarge von über 6% für das Gesamtjahr bestätigte TKMS.

Börsenprofil und Mehrheitsaktionär

Seit dem Börsengang am 20. Oktober 2025 ist TKMS am Kapitalmarkt präsent. Seit dem 22. Dezember 2025 gehört die Aktie zum MDAX. thyssenkrupp hält weiterhin 51% und bleibt damit strategischer Mehrheitsaktionär.

Im Umfeld sieht TKMS Rückenwind durch Faktoren wie den Krieg in der Ukraine, den US-Druck auf europäische NATO-Partner zur Erhöhung der Verteidigungsausgaben sowie laufende Milliarden-Ausschreibungen für U-Boote in Indien und Kanada. Der Spin-off soll dem Unternehmen laut Text helfen, bei internationalen Großaufträgen wettbewerbsfähiger aufzutreten.

Unterm Strich setzt TKMS heute zwei klare Signale: ein Rekord-Auftragsbuch und ein angehobener Umsatzausblick bei bestätigter Zielmarge von >6% – trotz eines im Auftaktquartal nur leicht niedrigeren Umsatzes und eines stabilen bereinigten operativen Ergebnisses.

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