Der Marineschiffbauer hebt mitten im laufenden Geschäftsjahr die Umsatzprognose deutlich an – gestützt von einem Rekordauftragsbestand von 18,7 Milliarden Euro. Die neue Prognose sieht nun ein Wachstum von zwei bis fünf Prozent vor, nachdem zuvor nur minus ein bis plus zwei Prozent erwartet wurden. Dennoch reagierte die Aktie mit Verlusten auf die Zahlenvorlage.

Die wichtigsten Fakten:
- Umsatzprognose 2025/26 von zuvor -1% bis +2% auf +2% bis +5% erhöht
- Auftragsbestand erreicht Rekordniveau von 18,7 Milliarden Euro
- Operative Marge soll über 6 Prozent erreichen
- Q1-Ergebnis: 545 Millionen Euro Umsatz, EBIT-Marge bei 4,8 Prozent

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Solides Quartal mit Gewinnrückgang

Im ersten Geschäftsquartal bis Ende Dezember erzielte Thyssenkrupp Marine Systems einen Umsatz von 545 Millionen Euro – ein leichter Rückgang von einem Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das bereinigte EBIT blieb mit 26 Millionen Euro stabil, die Marge verbesserte sich minimal von 4,7 auf 4,8 Prozent.

Der Nettogewinn brach allerdings um 85 Prozent auf nur noch 4 Millionen Euro ein. Grund dafür waren höhere Steueraufwendungen und ein schwächeres Finanzergebnis.

Geopolitische Lage treibt Nachfrage

Die erhöhte Prognose begründet das Management mit der geopolitischen Lage, die den Bedarf an maritimen Verteidigungsfähigkeiten steigen lasse. Der Auftragsbestand von 18,7 Milliarden Euro verbessert die Planbarkeit für die kommenden Jahre erheblich und liefert eine solide Basis für das angepeilte Margenziel von über sechs Prozent im Gesamtjahr.

Analysten bewerten die Zahlen unterschiedlich: Während mwb research das Quartal als solide einstuft, äußert sich Bernstein Research zurückhaltender zur Margenentwicklung. Die Marktreaktion fiel trotz angehobener Prognose negativ aus – offenbar hatten Investoren mehr erwartet.

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