Nach dem Rücksetzer von gestern hat sich der Goldpreis heute wieder gefangen. Im Markt dreht sich fast alles um eine Frage: Bringen die US-Verbraucherpreise am Nachmittag neuen Rückenwind – oder kommt der nächste Dämpfer? Entscheidend ist, was die Daten für den weiteren Zinskurs der US-Notenbank bedeuten.

  • Gold handelt heute wieder fester bei 4.950 bis 4.980 US-Dollar je Feinunze
  • Gestern rutschte der Preis zeitweise um über 3% ab
  • Der Markt wartet auf die US-CPI-Daten um 14:30 Uhr MEZ

Warum Gold gestern unter Druck stand

Auslöser waren vor allem robuste US-Konjunktursignale und ein breiterer Stress an den Märkten. Nach überraschend starken US-Arbeitsmarktdaten für Januar kühlte die Hoffnung auf schnelle Zinssenkungen ab. An den Terminmärkten verschoben Händler ihre Erwartungen für den ersten Zinsschritt laut Trading Economics und FedWatch tendenziell von Juni auf Juli.

Für Gold ist das ein klassischer Gegenwind: Höhere Zinsen machen zinstragende Anlagen attraktiver und erhöhen die Opportunitätskosten für das zinslose Edelmetall. Verstärkt wurde die Bewegung durch Verkäufe zur Liquiditätsbeschaffung. In einem schwachen Gesamtmarkt mussten Investoren teils Gewinne bei Edelmetallen realisieren, um Margin Calls in anderen Anlageklassen zu bedienen.

14:30 Uhr entscheidet über den nächsten Impuls

Das heutige Schlüsselereignis sind die US-Verbraucherpreise (CPI). Der Bericht soll Hinweise liefern, ob der disinflationäre Trend in den USA hält.

Sollten Anleger Gewinne mitnehmen? Oder startet bei Gold gerade der nächste Boom?

  • Niedriger als erwartet: würde die Argumente für frühere Zinssenkungen stärken – das könnte Gold stützen.
  • Höher als erwartet: würde die „Higher-for-longer“-Linie untermauern – das könnte erneut Druck aufbauen.

Damit ist die Lage klar: Der nächste Richtungsimpuls dürfte weniger aus dem Chart kommen, sondern aus der Frage, wie aggressiv die Fed bei Zinsen bleiben muss.

Zusätzliche Stützen: Geopolitik und Nachfrage

Trotz der kurzfristigen Schwankungen bleiben laut Quelltext mehrere Faktoren als Stabilisierung genannt. Wells Fargo soll Kunden nach dem Rücksetzer dazu geraten haben, die Schwächephase für Käufe zu nutzen („Buy the dip“).

Außerdem sorgt ein angespanntes geopolitisches Umfeld weiter für Nachfrage nach Absicherung. Genannt werden Äußerungen von US-Präsident Donald Trump mit Blick auf den Iran, die am Markt für Verunsicherung sorgten. Als weiterer fundamentaler Stabilitätsfaktor gelten die anhaltenden Zentralbankkäufe zur Reserve-Diversifizierung, die das Preisniveau laut Quelltext oberhalb von 4.900 US-Dollar stützen.

Im weiteren Tagesverlauf richtet sich der Blick auf die US-Markteröffnung und darauf, wie der Dollar auf die CPI-Daten reagiert – das dürfte den kurzfristigen Takt für Gold vorgeben.

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