TKMS Aktie: Innovationsschub!
TKMS legt die Messlatte für 2026 höher: Ein Rekord-Auftragsbestand und eine deutlich angehobene Umsatzprognose unterstreichen die starke Nachfrage nach Marineschiffen. Gleichzeitig zeigen die jüngsten Quartalszahlen ein eher ruhiges Bild – die Dynamik kommt vor allem von der Projektpipeline. Was heißt das konkret für die Planungssicherheit in den kommenden Quartalen?
Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:
- Auftragsbestand: 22 Mrd. US-Dollar (Rekord)
- Neue Umsatzprognose 2026: +2% bis +5% (zuvor -1% bis +2%)
- Q1-Umsatz (Okt–Dez): 545 Mio. Euro (-1%)
- Bereinigtes EBIT Q1: 26 Mio. Euro
- Margenziel: operative Marge >6%
- Nächster Termin: Hauptversammlung am 27. Februar 2026
Prognose für 2026 deutlich nach oben
Der Kern der Meldung ist die kräftige Anpassung der Umsatzprognose. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet TKMS nun 2 bis 5 Prozent Umsatzwachstum. Zuvor lag die Spanne bei minus 1 bis plus 2 Prozent. Damit liegt die neue Zielsetzung auch über der in einer LSEG-Umfrage genannten durchschnittlichen Analystenerwartung von 2,9 Prozent.
Zusammen mit dem Auftragsbestand von 22 Milliarden US-Dollar sendet das ein klares Signal: Die Auslastung ist hoch – und die Visibilität für die nächsten Jahre verbessert sich.
Quartal: Stabiler Ertrag, leicht weniger Umsatz
Im ersten Quartal (Oktober bis Dezember) fiel der Umsatz um 1 Prozent auf 545 Millionen Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) blieb mit 26 Millionen Euro nahezu stabil. Zudem hält TKMS am Ziel fest, im laufenden Geschäftsjahr eine operative Marge von mehr als 6 Prozent zu erreichen.
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Unterm Strich: Operativ wirkt das Quartal solide, der eigentliche Rückenwind kommt aber aus dem Auftragsbuch und dem Ausblick.
Nachfrage durch Großprojekte und geopolitischen Druck
Als Treiber nennt das Unternehmen die robuste Nachfrage nach Kriegsschiffen vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen – darunter der Krieg in der Ukraine sowie der US-Druck auf europäische NATO-Partner, ihre militärischen Fähigkeiten zu stärken.
Parallel laufen internationale Ausschreibungen: TKMS bewirbt sich um milliardenschwere U‑Boot-Aufträge unter anderem in Indien und Kanada. Die Abspaltung von Thyssenkrupp im Oktober 2025 soll dabei helfen, in solchen Verfahren wettbewerbsfähiger aufzutreten.
Zum nächsten Fixpunkt wird die Hauptversammlung am 27. Februar 2026. Bis dahin bleibt die Richtung klar: Rekord-Auftragsbestand und höhere Umsatzambitionen – bei gleichzeitig stabilen operativen Kennzahlen im Quartal.
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