TKMS hebt nach dem Auftaktquartal die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr an – und verweist zugleich auf einen rekordhohen Auftragsbestand. Operativ lief Q1 solide, beim Nettogewinn gab es allerdings einen deutlichen Dämpfer. Warum reagierte die Aktie nach den Zahlen trotzdem mit Abschlägen? Ein Blick auf die Details liefert die Erklärung.

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:
- Neue Umsatzprognose 2025/26: +2% bis +5% (zuvor: -1% bis +2%)
- Auftragsbestand: rund 18,7 Mrd. Euro (Rekord)
- Q1-Umsatz: 545 Mio. Euro (-1% ggü. Vorjahr)
- Bereinigtes EBIT: 26 Mio. Euro, Marge: 4,8%
- Nettogewinn: 4 Mio. Euro (deutlich niedriger)

Prognose angehoben, Marge bestätigt

Das Management erwartet nun für das Geschäftsjahr 2025/26, das im September 2026 endet, ein Umsatzwachstum von 2 bis 5%. Zuvor lag die Spanne bei -1 bis +2%. An der Profitabilitäts-Zielmarke hält TKMS fest: Die bereinigte EBIT-Marge soll weiterhin über 6% liegen.

Für die mittlere Frist bleibt zudem das Ziel bestehen, den Umsatz jährlich um rund 10% zu steigern.

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Q1: Operativ stabil, unter dem Strich schwächer

Im ersten Quartal (Ende Dezember 2025) sank der Umsatz leicht um 1% auf 545 Mio. Euro. Das bereinigte EBIT blieb mit 26 Mio. Euro stabil. Dadurch verbesserte sich die entsprechende Marge leicht auf 4,8%.

Deutlich negativer fiel jedoch der Blick auf das Ergebnis unter dem Strich aus: Der Nettogewinn rutschte auf 4 Mio. Euro ab. TKMS führt das auf höhere Steueraufwendungen und ein schwächeres Finanzergebnis zurück – ein möglicher Grund, warum der Markt die grundsätzlich positiven Signale nicht direkt belohnte.

Rekordauftragsbestand stützt den Ausblick

Das zentrale Fundament für den optimistischeren Ausblick ist der Rekordauftragsbestand von rund 18,7 Mrd. Euro. Er soll die Auslastung langfristig absichern. CEO Oliver Burkhard verweist dabei auf eine weiterhin hohe Nachfrage nach maritimen Verteidigungsfähigkeiten vor dem Hintergrund geopolitischer Entwicklungen.

Unterm Strich liefert TKMS heute also zwei Botschaften: mehr Umsatzfantasie für das Gesamtjahr, aber ein schwächerer Quartalsgewinn, der nach der Veröffentlichung zunächst auf die Stimmung drückte.

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