Der Spezialist für Drohnenabwehr wächst rasant, doch eine schnelle Expansion bringt operative Herausforderungen mit sich. Mit einer strategischen Neubesetzung im Top-Management reagiert DroneShield nun auf die explodierende Nachfrage und die Notwendigkeit, Produktionskapazitäten massiv hochzufahren. Kann der neue COO Michael Powell die ambitionierten Skalierungsziele absichern?

Michael Powell übernimmt ab sofort den Posten des Chief Operating Officer (COO). Die Personalie ist ein klares Signal an den Markt, dass das australische Unternehmen die Phase des Startups verlässt und industrielle Maßstäbe anlegt. Powell bringt über 25 Jahre Erfahrung mit, unter anderem in Führungspositionen bei den Branchenschwergewichten Thales Australia und Knorr-Bremse. Sein Fokus liegt auf der Skalierung der globalen operativen Geschäfte sowie der Stärkung der Lieferketten – ein kritischer Faktor angesichts der aktuellen Auftragslage.

Massiver Kapazitätsausbau

Die Berufung des Managers flankiert den laufenden Ausbau der Fertigungskapazitäten. DroneShield plant, das Produktionsvolumen am Standort New South Wales drastisch zu erhöhen: Von derzeit 500 Millionen Dollar soll die Kapazität bis Ende 2026 auf 2,4 Milliarden Dollar jährlich steigen.

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Dieser Schritt ist notwendig, um Lieferzeiten zu verkürzen und die Resilienz der Supply Chain zu gewährleisten. Zusätzlich zur Erweiterung in Australien sind Produktionsstarts in Europa (Anfang 2026) und eine Montage in den USA (Mitte 2026) fest eingeplant. Powell soll sicherstellen, dass diese aggressive Expansion ohne Effizienzverlust gelingt.

Zahlen unterstreichen Handlungsbedarf

Ein Blick auf die jüngste Entwicklung verdeutlicht, warum strukturelle Disziplin jetzt Priorität hat. Im Geschäftsjahr 2025 kletterte der Umsatz um beeindruckende 277 Prozent auf 216,5 Millionen Dollar. Zum Jahresstart 2026 waren bereits 95,6 Millionen Dollar Umsatz fest verbucht, während die Sales-Pipeline im Januar auf 2,09 Milliarden Dollar beziffert wurde.

Jüngste Vertragsabschlüsse treiben das Wachstum weiter an. Dazu gehören Projekte für das australische Verteidigungsministerium (Project LAND 156) sowie diverse Aufträge westlicher Militärs und Kunden im asiatisch-pazifischen Raum.

CEO Oleg Vornik betonte, dass Powells Erfahrung bei komplexen Großprojekten entscheidend sei, um „mit Disziplin und Resilienz“ zu skalieren. Für Anleger verschiebt sich der Fokus in den kommenden Quartalen von den reinen Auftragseingängen hin zur Exekution: Die reibungslose Inbetriebnahme der neuen Fertigungslinien in Europa und den USA zur Jahresmitte wird der nächste konkrete Beleg für die operative Reife des Unternehmens sein.

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