Thyssenkrupp Aktie: Richtungsentscheidung naht
Nach der Hauptversammlung rückt bei Thyssenkrupp wieder das operative Geschäft in den Vordergrund. Der Konzernumbau befindet sich in einer entscheidenden Phase, wobei insbesondere die Zukunft der Stahlsparte über den weiteren Kurs bestimmen dürfte. Anleger warten auf konkrete Signale aus den Verhandlungen mit Jindal Steel, die für die langfristige Strategie ausschlaggebend sind.
- Fokus Stahl: Verhandlungen über den Verkauf der Sparte Steel Europe.
- Wachstumstreiber: Performance von Marine Systems und der Wasserstoff-Tochter Nucera.
- Termin: Quartalszahlen am 12. Februar 2026.
Stahl-Verkauf als Schlüsselfaktor
Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht unweigerlich die geplante Trennung von der Stahlsparte. Die laufenden Verhandlungen über einen Verkauf von Thyssenkrupp Steel Europe an den indischen Konzern Jindal Steel gelten als Dreh- und Angelpunkt für die Neuausrichtung. Marktbeobachter werten einen möglichen Abschluss oder zumindest substantielle Fortschritte in den Gesprächen als wesentlichen Katalysator für die Aktie. Ohne eine Lösung für das zyklische und investitionsintensive Stahlgeschäft bleibt die Transformation des Konzerns unvollständig.
Transformation in schwierigem Umfeld
Neben dem Stahlgeschäft stehen auch die Marinesparte sowie die Wasserstoff-Tochter Nucera unter Beobachtung. Thyssenkrupp agiert hier in einem Spannungsfeld: Während die klassische Industrie unter dem Druck der Dekarbonisierung und des globalen Wettbewerbs steht, bieten Bereiche wie grüner Wasserstoff erhebliche Chancen. Investoren achten genau darauf, ob technologische Fortschritte oder neue Kooperationen in diesen Segmenten den strukturellen Wandel abfedern können.
Bisher honorierte der Markt die Strategie des Managements: Mit einem Kurs von 11,13 Euro verzeichnet das Papier auf Zwölfmonatssicht ein beeindruckendes Plus von über 146 Prozent. Auch seit Jahresanfang liegt der Titel mit gut 14 Prozent im grünen Bereich und notiert stabil über der 200-Tage-Linie. Allerdings deutet der RSI mit einem Wert von 68,2 auf eine mittlerweile ambitionierte Bewertung hin, was die Fallhöhe bei enttäuschenden Nachrichten erhöht.
Wichtiger Termin im Februar
Der nächste Realitätscheck für die Investoren steht unmittelbar bevor. Am 12. Februar 2026 veröffentlicht Thyssenkrupp die Geschäftszahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2025/2026. Dieser Bericht wird zeigen, ob das Unternehmen den Spagat zwischen kostspieligem Umbau und operativem Ergebnis im aktuellen Marktumfeld meistern kann und ob die jüngste Kursrallye fundamental untermauert ist.
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