Thyssenkrupp Aktie: Dividende belastet
Thyssenkrupp zahlt aus – und der Kurs gibt nach. Der Industriekonzern schüttet 0,15 Euro je Aktie an seine Aktionäre aus, insgesamt rund 93 Millionen Euro. Parallel dazu konkretisiert das Management die Restrukturierung: Das Werk in Hagen wird bis 2027 geschlossen, 300 Arbeitsplätze fallen weg.
Die wichtigsten Fakten:
- Dividende von 0,15 Euro je Aktie (beschlossen am 30. Januar 2026)
- Ex-Dividende-Handel drückt Kurs technisch
- Werk Hagen (Automotive) schließt schrittweise bis 2027
- 300 Arbeitsplätze betroffen
Technischer Abschlag zum Wochenstart
Die Aktie notiert heute ohne Anspruch auf die Dividende. Wer jetzt einsteigt, erhält die Ausschüttung für das abgelaufene Geschäftsjahr nicht mehr. Der optische Kursverlust spiegelt somit die Auszahlung wider.
Doch der Abschlag allein erklärt die Bewegung nicht vollständig. Zyklische Werte und der Rohstoffsektor stehen unter Druck. Unsicherheiten über die künftige US-Geldpolitik belasten die Stimmung, der europäische Branchenindex Stoxx 600 Commodities gibt nach.
Automotive-Sparte: Schließung bis 2027
Im Fokus steht der Konzernumbau. Für das Werk Hagen in der Automobilzulieferung hat Thyssenkrupp den Zeitplan präzisiert. Die Schließung erfolgt schrittweise über zwei Jahre – frühere Spekulationen über eine schnellere Abwicklung haben sich nicht bestätigt.
Das Werk produziert Federn und Stabilisatoren. Das Management verweist auf anhaltende Marktschwäche im Automobilsektor sowie gestiegene Energie- und Lohnkosten, die den Standort im internationalen Wettbewerb benachteiligen.
Marine-Sparte als Hoffnungsträger
Während die Automotive-Sparte schrumpft, treibt die Marinesparte TKMS ihre Expansion voran. Fortgeschrittene Verhandlungen über ein U-Boot-Projekt mit indischen Partnern stehen im Raum – ein mögliches Volumen von mehreren Milliarden Euro.
Der Titel bewegt sich aktuell bei 11,15 Euro. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von knapp 15 Prozent zu Buche, auf Jahressicht hat sich der Kurs mehr als verdoppelt. Die Restrukturierung bleibt der zentrale Treiber – mit ungewissem Ausgang.
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