Thyssenkrupp steht vor einer richtungsweisenden Entscheidung. Die Gespräche mit dem indischen Stahlkonzern Jindal Steel über eine mögliche Übernahme der kriselnden Stahlsparte könnten den Konzernumbau grundlegend prägen. Auf der jüngsten Hauptversammlung forderten Aktionärsvertreter Klarheit – eine Antwort des Managements steht noch aus.

Die Fakten im Überblick:
- Verhandlungen mit Jindal Steel laufen
- Umbau zur Finanzholding geplant
- Stahlsparte kämpft mit schwacher Nachfrage und Importdruck
- Thyssenkrupp Nucera kooperiert mit GIZ für Wasserstoffmarkt in Indien
- Aktie legte in 12 Monaten um 134% zu

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Konzernumbau nimmt Formen an

Das Management treibt die Transformation zur Finanzholding voran. Die einzelnen Geschäftsfelder – vom Marineschiffbau über Autoteile bis zu Werkstoffen und grünen Technologien – sollen künftig eigenständiger agieren und direkten Zugang zum Kapitalmarkt erhalten. Dieser Schritt könnte den Segmenten mehr unternehmerische Freiheit verschaffen, macht aber auch die Zukunft der Stahlsparte zur Schlüsselfrage.

Die europäische Stahlindustrie bleibt unter Druck. Schwache Nachfrage, massive Importe und hohe Energiepreise belasten die Wettbewerbsfähigkeit. Nach einem schwachen Jahr 2025 blickt die Branche verhalten auf 2026.

Hoffnungsträger grüner Wasserstoff

Während das traditionelle Kerngeschäft kämpft, gewinnt die Beteiligung Thyssenkrupp Nucera an strategischer Bedeutung. Das Unternehmen ist in der Wasserelektrolyse aktiv – einer Schlüsseltechnologie für grünen Wasserstoff. Die kürzlich verkündete Zusammenarbeit mit der GIZ zur Förderung des indischen Wasserstoffmarkts zeigt die internationale Ausrichtung.

Die Aktie notiert bei 11,29 Euro und liegt damit 14,76% unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 13,24 Euro. Der Wert hat sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt – ein Beleg dafür, dass Anleger auf die Transformation setzen. Ob die Wette aufgeht, hängt maßgeblich von der anstehenden Entscheidung über die Stahlsparte ab.

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