Die Raumfahrtschmiede Rocket Lab steht unter Druck. Während die NASA ihr milliardenschweres Mars-Programm streicht, hat ein Testvorfall bei der neuen Neutron-Rakete die Zeitpläne durcheinandergewirbelt. Doch es gibt auch eine Stütze: Ein Mega-Auftrag vom US-Verteidigungsministerium verschafft dem Unternehmen Luft.

Mars-Mission gestrichen – Milliarden-Chance verflogen

Am 2. Februar 2026 wurde bekannt: Der US-Kongress hat die Finanzierung für NASAs Mars Sample Return (MSR) Programm aus dem Haushaltsplan 2026 gestrichen. Budgetengpässe machen dem ambitionierten Vorhaben, Gesteinsproben vom Mars zur Erde zu bringen, den Garaus.

Für Rocket Lab bedeutet das den Verlust einer potenziell lukrativen Chance. Das Unternehmen hatte sich mit einem Festpreisangebot als Kandidat für die Rückholmission positioniert. Analysten schätzten den Auftragswert auf bis zu 4 Milliarden US-Dollar über die Laufzeit des Programms. Auch wenn Rocket Labs laufendes Geschäft nicht vom MSR abhängt, fällt damit ein Wachstumstreiber weg, den optimistische Investoren bereits eingepreist hatten.

Neutron-Test endet mit Bruch

Zusätzlich belastet ein Zwischenfall bei der Entwicklung der Neutron-Rakete. Am 21. Januar 2026 kam es bei einem Qualifikationstest des Erststufen-Tanks in der Testanlage auf Wallops Island zu einem strukturellen Versagen. Der Tank brach während der Belastungsprüfung.

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Das Management erklärte, der Test sei bewusst darauf ausgelegt gewesen, die Hardware bis zur Belastungsgrenze zu treiben, um Sicherheitsmargen zu validieren. Dennoch hat der Vorfall Folgen für den Zeitplan: Der Erstflug von Neutron, zuvor für frühere Zeitfenster angepeilt, wird nun für Mitte 2026 erwartet. Immerhin gibt es auch Fortschritte – am 27. Januar 2026 traf die "Hungry Hippo"-Nutzlastverkleidung am Startplatz ein, ein wichtiger Schritt für die Startvorbereitungen.

Verteidigungsauftrag als Sicherheitsnetz

Trotz der Rückschläge steht Rocket Lab nicht mit leeren Händen da. Im Dezember 2025 sicherte sich das Unternehmen den größten Auftrag seiner Geschichte: Die Space Development Agency (SDA) vergab einen Vertrag über 816 Millionen US-Dollar für Design und Bau von 18 Satelliten für eine Raketenabwehr-Konstellation.

Dieser Deal unterstreicht die Strategie, über das reine Startgeschäft hinaus in margenstarke Satellitensysteme zu expandieren. Der Auftrag garantiert substanzielle Einnahmen bis 2029 und dämpft die Unsicherheit rund um die Neutron-Entwicklung und den Verlust der Mars-Chance.

Nervöse Anleger warten auf Zahlen

Die Aktie bewegt sich derzeit volatil zwischen Ausführungsrisiken und langfristigen Wachstumshoffnungen im Verteidigungssektor. Für Ende Februar 2026 sind die Zahlen zum vierten Quartal und Gesamtjahr 2025 angekündigt. Investoren erwarten klare Aussagen zu Investitionsausgaben und dem aktualisierten Neutron-Zeitplan.

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