Bei Barrick kommt der nächste Impuls derzeit weniger aus dem Unternehmen selbst, sondern aus dem Umfeld. Gold und Kupfer – die wichtigsten Preistreiber für Umsatz und Marge – haben zuletzt spürbar geschwankt. Genau deshalb richtet sich der Fokus jetzt auf den nächsten harten Datenpunkt: die anstehenden Quartals- und Jahreszahlen.

Termin steht: Zahlen am Donnerstag

Der wichtigste Fixpunkt für Anleger ist die Veröffentlichung der Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025. Barrick will die Zahlen am Donnerstag, 5. Februar 2026, vor Börsenstart vorlegen.

Im Anschluss plant das Management eine Live-Webcast-Präsentation, in der das Unternehmen die Entwicklung erläutert. Das ist die nächste Gelegenheit, um einen detaillierten Blick auf operative Trends und die finanzielle Verfassung zu bekommen.

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Warum das Umfeld so wichtig ist

Vor dem Termin ist das Marktbild alles andere als ruhig. Gold hat nach einer vorherigen Rally laut Umfeldbeschreibung eine deutlichere Korrektur hingelegt. Für Produzenten ist das ein zweischneidiges Schwert: Kurzfristig kann es die Stimmung drücken, zugleich rückt umso stärker in den Vordergrund, wie stabil Kosten und Produktion aufgestellt sind.

Auch Kupfer kam zuletzt von zuvor erreichten Hochs zurück. Da beide Rohstoffe zentrale Ergebnishebel sind, dürften Preisniveau und Preisdynamik in der Telefonkonferenz eine Schlüsselrolle spielen.

Nebenmeldung aus dem Filing

Als Hintergrundinformation nennt der Text zudem eine Regulatory Filing, die gestern (2. Februar 2026) öffentlich wurde: Barrick-nahe Einheiten, darunter Nevada Gold Mines LLC, haben demnach ihre gesamte Position an Gold Royalty Corp. veräußert. Laut Meldung geschah der Verkauf im Dreimonatszeitraum bis zum 31. Dezember 2025.

Beim Kursbild zeigt sich der Titel zuletzt eher seitwärts: Heute liegt die Aktie bei 41,09 Euro und damit leicht im Plus. Entscheidend dürfte aber sein, ob die Zahlen am Donnerstag das Rohstoff-„Rauschen“ mit belastbaren Aussagen zu Ergebnisqualität und Ausblick übertönen können.

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