Der Halbleiterausrüster durchläuft aktuell eine Phase der Nachrichtenstille, die sich zuletzt auch im Kurs bemerkbar machte. Nach einer beeindruckenden Rallye über die letzten zwölf Monate konsolidiert das Papier derzeit spürbar und nähert sich einer technisch überverkauften Situation. Der Markt blickt nun fokussiert auf Ende Februar, wo sich entscheiden dürfte, ob die Delle im Automobilsektor durch das Wachstum in anderen Bereichen kompensiert werden kann.

Die wichtigsten Punkte im Überblick:
* Termin: Konzern-Jahresfinanzbericht folgt am 26. Februar 2026.
* Fokus: Auftragseingang und Margen stehen nach der Prognoseanpassung im Herbst im Mittelpunkt.
* Status: Die Aktie verlor auf Wochensicht über 6 % an Wert.

Korrektur vor dem Jahresbericht

Die Aixtron-Aktie notiert aktuell bei 19,66 Euro und hat damit seit Jahresanfang fast sämtliche Gewinne wieder abgegeben. Besonders die letzte Woche drückte den Kurs mit einem Minus von 6,38 % deutlich. Technisch deutet ein RSI von 25,1 darauf hin, dass die Abwärtsbewegung kurzfristig überhitzt sein könnte. Dennoch bleibt die langfristige Performance mit einem Plus von über 51 % auf Zwölf-Monats-Sicht stark.

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Verantwortlich für die aktuelle Zurückhaltung der Investoren ist vor allem die Ungewissheit vor dem 26. Februar 2026. An diesem Datum veröffentlicht der Konzern seinen Jahresfinanzbericht für 2025. Nachdem das Unternehmen im vergangenen Oktober die Prognose anpassen musste, warten Marktteilnehmer nun auf konkrete Belege für eine Stabilisierung.

Sorgenkind E-Mobilität, Hoffnungsträger Daten

Inhaltlich richtet sich der Blick auf die Diskrepanz zwischen den verschiedenen Endmärkten. Während Aixtron zuletzt auf ein schwaches Umfeld bei der Leistungselektronik für die Automobilindustrie verwies, zeigte der Bereich Datenkommunikation für Rechenzentren Erholungstendenzen.

Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird sein, wie das Management den Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 formuliert. Positive Signale beim Auftragseingang könnten bestätigen, dass die Schwäche im Autosektor temporär ist oder durch andere Segmente aufgefangen wird. Ein erneut zurückhaltender Ausblick würde hingegen die Unsicherheit am Markt verlängern.

Fazit

Bis zur Veröffentlichung des Geschäftsberichts am 26. Februar dürfte die Aktie vorerst in einer Warteposition verharren. Gelingt es dem Management, eine glaubhafte Trendwende bei der Nachfrage zu skizzieren, könnte dies die jüngste Korrektur beenden. Bis dahin bestimmen voraussichtlich technische Faktoren und die allgemeine Marktstimmung das Geschehen.

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