Thyssenkrupp Aktie: Jetzt wird's konkret
Morgen ist es soweit: Thyssenkrupp legt die Quartalszahlen vor – und die Spannung ist groß. Denn der Essener Industriekonzern hat in den vergangenen Monaten radikal umgebaut. Der Ausstieg aus der verlustbringenden Stahlbeteiligung HKM ist beschlossen, die Marinetochter TKMS überrascht mit angehobenen Prognosen. Die Aktie reagiert mit einem Höhenflug: Anfang Februar markierte sie ein 5-Jahres-Hoch bei knapp zwölf Euro.
Die wichtigsten Fakten:
- Quartalsbericht am 12. Februar 2026
- Aktie erreichte am 9. Februar 5-Jahres-Hoch bei 11,96 Euro
- HKM-Verkauf an Salzgitter zum 1. Juni 2026 vereinbart
- TKMS hebt Umsatzprognose auf 2-5% Wachstum an
- Auftragsbestand bei TKMS: 18,2 Milliarden Euro (+55% zum Vorjahr)
Stahlsparte: Klare Verhältnisse geschaffen
Die Einigung mit Salzgitter vom 6. Februar bringt Klarheit. Thyssenkrupp verkauft seinen 50-Prozent-Anteil an den Hüttenwerken Krupp Mannesmann komplett. Die Belieferung durch HKM endet bereits Ende 2028 statt wie ursprünglich geplant Ende 2032. Salzgitter will den Betrieb mit nur noch rund 1.000 statt 3.000 Mitarbeitern fortführen und die beiden Hochöfen durch einen Elektrolichtbogenofen ersetzen.
Stahlchefin Marie Jaroni wertet den Schritt als "Meilenstein zur zukunftsfesten Aufstellung". Der HKM-Ausstieg fügt sich in das größere Bild: Thyssenkrupp Steel will insgesamt 11.000 Stellen abbauen oder auslagern. Parallel laufen Gespräche mit Jindal Steel International über einen möglichen Verkauf der gesamten Stahlsparte.
TKMS liefert positive Signale
Die im Oktober 2025 an die Börse gebrachte Marineschiffbau-Tochter überraschte gestern mit einer Prognoseanpassung. TKMS erwartet für 2025/26 nun ein Umsatzwachstum von 2 bis 5 Prozent. Der Auftragsbestand kletterte um 55 Prozent auf 18,2 Milliarden Euro. Seit Ende Dezember ist TKMS im MDAX notiert – Thyssenkrupp hält weiterhin mehr als 50 Prozent der Anteile.
Was die Zahlen zeigen werden
Für das Gesamtjahr 2025/2026 hat Thyssenkrupp einen Nettoverlust zwischen 400 und 800 Millionen Euro angekündigt. Die Belastung resultiert hauptsächlich aus Restrukturierungsrückstellungen im Stahlbereich. Der morgige Quartalsbericht wird zeigen, wie weit die Transformation im Rahmen der Strategie "ACES 2030" tatsächlich fortgeschritten ist. Die Aktie hat sich seit dem 52-Wochen-Tief von 3,30 Euro im Februar 2025 fast vervierfacht – ein deutliches Zeichen, dass der Markt dem Umbau zur Finanzholding etwas zutraut.
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