Thyssenkrupp Aktie: Zahltag naht
Der Industriekonzern hat seit Januar 2025 über 300 Prozent an Wert gewonnen und markierte am 9. Februar mit 11,96 Euro ein 5-Jahres-Hoch. Doch am Mittwoch folgt die Bewährungsprobe: Thyssenkrupp legt den Quartalsbericht vor. Können die operativen Zahlen die Kursrallye rechtfertigen – oder droht Enttäuschung?
Die wichtigsten Fakten:
- 5-Jahres-Hoch bei 11,96 Euro erreicht
- Performance seit Jahresbeginn: über 150 Prozent
- Quartalsbericht Q1 2025/2026 am 12. Februar
- Analysten erwarten rund 9,4 Milliarden US-Dollar Umsatz
- Für das Gesamtjahr stellt der Konzern Nettoverlust von 400 bis 800 Millionen Euro in Aussicht
Technische Stärke auf breiter Front
Die Aktie notiert aktuell rund 42 Prozent über der 200-Tage-Linie. Kurz-, mittel- und langfristige Aufwärtstrends sind intakt. Seit dem Start der Rally am 14. Januar 2025 hat der Titel in allen Zeitebenen überzeugt.
Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2025/2026 rechnen Analysten mit einem Umsatzwachstum von etwa 13 Prozent auf 9,4 Milliarden US-Dollar. Der prognostizierte Nettoverlust für das Gesamtjahr resultiert hauptsächlich aus Restrukturierungsrückstellungen im Stahlbereich.
Rückenwind aus der Branche
Das Umfeld für europäische Stahlwerte hat sich aufgehellt. Erholte Metallpreise, EU-Handelsschutzmaßnahmen und Erwartungen steigender Stahlpreise stützen die Stimmung. Branchenkollege Salzgitter meldete am 10. Februar, für 2026 wieder mit Wachstum und deutlich besseren Ergebnissen zu rechnen.
Zudem wird die Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) – ein Gemeinschaftsunternehmen von Thyssenkrupp und Salzgitter – künftig allein von Salzgitter geführt, verbunden mit erheblichem Stellenabbau.
Umbau zur Finanzholding läuft
Thyssenkrupp setzt das Strategiekonzept "ACES 2030" um. Die Verteidigungstochter TKMS wurde bereits separat an die Börse gebracht. Im Dezember 2025 schloss der Konzern einen Sanierungstarifvertrag für Thyssenkrupp Steel Europe ab, der Kapazitätskürzungen vorsieht.
Parallel laufen weiterhin Gespräche mit Jindal Steel International über einen möglichen Verkauf der Stahlsparte.
Die Quartalszahlen am 12. Februar werden zeigen, ob die operative Entwicklung die starke Kursentwicklung stützt. Entscheidend bleiben die Fortschritte beim Konzernumbau und die Entwicklung der europäischen Stahlpreise.
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