Tesla Aktie: Unklarheit vorherrschend
Tesla befindet sich mitten in einer tiefgreifenden Transformation. Neue Berichte deuten darauf hin, dass sich der Konzern schneller als gedacht von seiner klassischen Fahrzeugproduktion verabschieden könnte, um Platz für Robotik und KI zu schaffen. Während Investoren noch die jüngsten Umsatzrückgänge verdauen, richtet CEO Elon Musk den Blick kompromisslos auf autonome Systeme.
Weichenstellung für Optimus
Für Anleger, die an der klassischen Automobil-Story hängen, lieferte der Donnerstag brisante Neuigkeiten. Einem Bericht von Benchmark Mineral Intelligence zufolge könnte die Produktion der Flaggschiff-Modelle S und X bereits zum Ende des zweiten Quartals 2026 eingestellt werden. Der strategische Hintergrund ist deutlich: Die frei werdenden Flächen im Stammwerk Fremont sollen angeblich für die Fertigung des humanoiden Roboters "Optimus" genutzt werden.
Diese Meldung deckt sich mit Beobachtungen von Morningstar. Analysten hatten dort bereits vermerkt, dass Tesla seine Fabriken umrüstet, um die Roboterproduktion zu ermöglichen – ein Schritt, der früher erfolgt als von vielen Marktbeobachtern erwartet. Es unterstreicht Musks Vision, Tesla primär als "physisches KI-Unternehmen" und nicht mehr als reinen Autobauer zu positionieren.
Software-Offensive in China
Parallel zum Hardware-Umbau forciert Tesla die Software-Expansion. Tao Lin, Vice President von Tesla, bestätigte am Donnerstag, dass das Unternehmen aktiv an Initiativen für assistiertes autonomes Fahren in China teilnimmt. Zwar wurde kein konkreter Zeitplan genannt, doch die Aussage signalisiert eine vertiefte Zusammenarbeit mit den chinesischen Regulierungsbehörden.
Dies ist entscheidend für die Einführung der "Full Self-Driving" (FSD) Software in einem der wichtigsten Absatzmärkte der Welt. Musk hatte zuvor betont, dass der Start von FSD in Europa und China eine Priorität für Anfang 2026 sei.
Der Druck der Zahlen
Der radikale Schwenk hin zu Robotik und KI geschieht nicht ohne wirtschaftlichen Druck. Die Aktie rutschte im Vorfeld des 6. Februar kurzzeitig unter die Marke von 400 US-Dollar, bevor sie sich bei rund 397 US-Dollar stabilisierte. Hintergrund ist der erste jährliche Umsatzrückgang der Unternehmensgeschichte: Im vierten Quartal 2025 fielen die Erlöse um rund 3 Prozent auf 24,9 Milliarden US-Dollar.
In den USA versucht Tesla indes, seine Margen zu schützen. Leasingpreise für das Model Y Premium wurden laut Analysen von CarsDirect leicht angehoben, was als Test der Preissetzungsmacht in einem schwierigen Umfeld gewertet wird.
Die Bewertung der Tesla-Aktie hängt nun mehr denn je an der Exekution der Zukunftswetten. Anleger müssen abwägen, ob der Umsatzschwund im Kerngeschäft durch das Potenzial von Robotaxis und Optimus kompensiert werden kann, bevor diese neuen Sparten signifikante Gewinne abwerfen.
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