Tesla Aktie: Musk bremst selbst
Elon Musk dämpft die Erwartungen an zwei seiner ambitioniertesten Projekte – ausgerechnet jene, die Tesla zum wertvollsten Autobauer der Welt machen sollen. Der Produktionshochlauf beim Robotaxi Cybercab und beim humanoiden Roboter Optimus werde "quälend langsam" verlaufen, warnte der CEO. Gleichzeitig bleiben die Probleme im deutschen Werk Grünheide bestehen, während Tesla in China im Januar immerhin 9,3 Prozent mehr Fahrzeuge verkaufte als ein Jahr zuvor.
Die Ansage kommt überraschend. Erst vor wenigen Tagen hatte Musk auf X geschrieben, Tesla sei "aufgrund seiner Autonomie mehr wert als der Rest der Automobilindustrie" – und das noch bevor Optimus in Serie gehe und "das BIP der Erde um eine Größenordnung steigert". Nun die Kehrtwende: Von schnellen Erfolgen keine Spur. Die beiden Projekte, die Tesla von einem Autobauer in einen Technologiekonzern verwandeln sollen, kommen langsamer voran als erhofft.
Grünheide verfehlt Produktionsziele deutlich
Während Musk große Visionen formuliert, hapert es in der Gegenwart. Das Werk in Grünheide erreicht laut Zahlen des Spiegels seine Produktionsziele nicht. Die Fertigung bleibt hinter den Erwartungen zurück, wichtige Modelle verzögern sich. Der Druck auf Umsatz und Margen wächst – und damit auch auf den Aktienkurs.
Immerhin: In China läuft es besser. Tesla verkaufte im Januar 69.129 in Shanghai gefertigte Elektrofahrzeuge, ein Plus von 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der dritte Monat in Folge mit steigenden Zahlen. Allerdings ging es im Vergleich zum Dezember um 28,9 Prozent nach unten – eine normale saisonale Schwankung. Die Verkäufe umfassen sowohl den chinesischen Markt als auch Exporte nach Europa und in andere Regionen.
Wettbewerber positionieren sich
Die Analysten von Citizens stufen derweil Uber von "Market Perform" auf "Market Outperform" hoch und setzen ein Kursziel von 100 Dollar. Interessant dabei: Die Bank sieht Tesla trotz seiner integrierten Fertigung und der für dieses Jahr geplanten Chip-Integration als potenziell günstigsten Anbieter im Robotaxi-Markt. Gleichzeitig glaubt Citizens, dass sich autonome Fahrtechnologie mittelfristig zu einer Standardtechnologie entwickeln wird – was Teslas vermeintlichen Vorsprung relativieren könnte.
In den USA hat Tesla zudem eine günstigere Allrad-Version des Model Y vorgestellt. Die im Oktober 2025 eingeführte Bezeichnung "Standard" für abgespeckte Varianten wurde allerdings wieder gestrichen – sowohl in den USA als auch im deutschen Konfigurator. Ein taktisches Manöver, um die Modellpalette klarer zu strukturieren.
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