Tesla steht unter Druck – auf zwei sehr unterschiedlichen Ebenen. Während der Elektroautobauer mit drastischen Preissenkungen beim Cybertruck um Käufer wirbt, muss das Unternehmen eine hohe Geldstrafe im Zusammenhang mit einem tödlichen Autopilot-Unfall hinnehmen. Ein US-Bundesgericht hat die Zahlung von 243 Millionen Dollar bestätigt.

Cybertruck mit massivem Preisnachlass

Tesla hat den Einstiegspreis für den Cybertruck mit Allradantrieb auf 59.990 Dollar gesenkt. CEO Elon Musk gab auf X bekannt, dass der Preis zunächst nur für zehn Tage gilt – danach soll er sich nach der Nachfrage richten.

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Um diesen deutlich niedrigeren Preis zu erreichen, hat Tesla am Ausstattungsniveau geschraubt. Statt Luftfederung gibt es nun Stahlfedern, das Premium-Audiosystem wurde durch eine Sieben-Lautsprecher-Variante ersetzt, und die beheizten Rücksitze entfallen. Die technischen Daten bleiben dennoch interessant: 325 Meilen Reichweite, 7.500 Pfund Anhängelast und ein Sprint von null auf 60 mph in 4,1 Sekunden.

Gericht lässt Tesla keine Berufung

Parallel dazu hat Bundesrichterin Beth Bloom in Miami einen Antrag von Tesla abgelehnt, ein Gerichtsurteil über 243 Millionen Dollar zu kippen. Die Jury hatte im August 2025 entschieden, dass Tesla zu 33 Prozent für einen tödlichen Unfall im April 2019 in Key Largo, Florida, verantwortlich ist.

Bei dem Vorfall war das Enhanced-Autopilot-System aktiviert, der 22-jährige Naibel Benavides Leon kam ums Leben. Tesla hatte vor dem Prozess ein Vergleichsangebot über 60 Millionen Dollar abgelehnt – eine Entscheidung, die sich nun deutlich teurer erweist.

Cybercab rollt vom Band

Abseits der Schlagzeilen hat Tesla einen weiteren Meilenstein erreicht: Das erste Cybercab-Robotaxi ohne Lenkrad verließ das Werk in Giga Texas. Die Serienproduktion soll im April 2026 starten und dabei auf ein neues „unboxed" Fertigungsverfahren setzen.

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