ASML Aktie: Rekordjagd pausiert
ASML ist an der Börse derzeit kaum zu bremsen, getrieben vom anhaltenden KI-Boom und prall gefüllten Auftragsbüchern. Doch kurz vor der Veröffentlichung des Geschäftsberichts am Mittwoch legen Anleger eine Atempause ein. Die Aktie notiert nur knapp unter ihrem Rekordhoch – ist das nun eine gesunde Konsolidierung oder wächst die Nervosität vor den neuen Zahlen?
Luftholen nach der Rallye
Zum Wochenstart rutschte der Kurs um 1,60 Prozent auf 1.230 Euro ab. Dieser Rücksetzer erscheint jedoch kaum der Rede wert, wenn man den größeren Kontext betrachtet: Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein beeindruckendes Plus von fast 75 Prozent zu Buche. Der Titel bewegt sich damit weiterhin in direkter Schlagdistanz zum erst kürzlich markierten 52-Wochen-Hoch von 1.250 Euro.
Marktbeobachter, wie die Analysten von Investor's Business Daily, werten die aktuelle Bewegung als technische Konsolidierung. Die Aktie baut die starke Überhitzung ab, ohne dabei wichtige Unterstützungslinien zu verletzen. Das fundamentale Umfeld bleibt dabei der entscheidende Treiber: Der Ausbau der KI-Infrastruktur sorgt weltweit für eine Sonderkonjunktur bei den großen Chipfertigern, wovon ASML als wichtigster Ausrüster direkt profitiert.
Auftragsbücher übertreffen Erwartungen
Treibstoff für den jüngsten Höhenflug lieferten vor allem die Ende Januar veröffentlichten Zahlen zum vierten Quartal. Besonders der Auftragseingang sorgte für eine Überraschung: Mit rund 13,2 Milliarden Euro lagen die Neubestellungen mehr als doppelt so hoch wie die durchschnittlichen Analystenschätzungen von 6,3 Milliarden Euro.
Die Nachfrage nach den hochkomplexen EUV-Lithographiesystemen ist ungebrochen. Das Management blickt entsprechend optimistisch in die Zukunft und stellte für das Jahr 2026 einen Umsatz zwischen 34 und 39 Milliarden Euro bei einer Bruttomarge von bis zu 53 Prozent in Aussicht. Gleichzeitig wird der Konzern effizienter: Eine interne Umstrukturierung sieht die Streichung von rund 1.700 administrativen Stellen vor, um Ressourcen gezielt in den Ingenieursbereich und die Entwicklung zu verlagern.
Kapitalrückfluss und Ausblick
Neben dem operativen Geschäft stützt ein massives Aktienrückkaufprogramm von bis zu 12 Milliarden Euro den Kurs. Zudem dürfen sich Aktionäre über eine um 17 Prozent angehobene Dividende freuen.
Der nächste wichtige Impuls für den Aktienkurs steht unmittelbar bevor. Am Mittwoch, den 25. Februar 2026, veröffentlicht der niederländische Technologiegigant seinen detaillierten Geschäftsbericht. Investoren werden diesen Termin genau analysieren, um Bestätigung für die hohen Wachstumserwartungen zu finden – gelingt dies, dürfte der Weg für neue Allzeithochs frei sein.
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