Tesla baut sein Angebot radikal um. Während die klassischen Modelle S und X vor dem Aus stehen, setzt CEO Elon Musk alles auf die Karte "Zukunft". Mit einer aggressiven Preisoffensive beim Cybertruck und einem regulatorischen Durchbruch für das Cybercab versucht der Konzern, die Nachfrage anzukurbeln. Doch ist der Rabatt von Dauer?

Preissenkung als Testballon

Der Elektroautobauer überraschte in der vergangenen Woche mit einem neuen Basismodell des Cybertrucks. Die Allrad-Version startet in den USA nun bei 59.990 Dollar – eine massive Senkung um 20.000 Dollar gegenüber dem vorherigen Einstiegspreis. Gleichzeitig nahm Tesla die Preiserhöhung beim Top-Modell "Cyberbeast" zurück.

Marktbeobachter werten diesen Schritt jedoch weniger als Großzügigkeit, sondern als taktischen Schachzug. Elon Musk betonte, dass dieser Preis vorerst nur für zehn Tage gelte. Die Maßnahme dient offenbar als direkter Test, um die Preissensibilität der Kunden auszuloten. Da der Cybertruck seit seinem Start 2023 hinter den Verkaufserwartungen zurückgeblieben ist, sucht Tesla nun nach dem optimalen Preispunkt, um das Volumen zu steigern.

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Grünes Licht für das Cybercab

Abseits der Preispolitik verzeichnet das Unternehmen technische Fortschritte beim autonomen Fahren. Die US-Behörde FCC genehmigte eine Ausnahmeregelung für das kabellose Ladesystem des geplanten "Cybercab". Diese Technologie nutzt Ultra-Breitband-Funk (UWB), um das lenkradlose Fahrzeug präzise über Ladeplatten zu positionieren – ein entscheidender Baustein für den automatisierten Betrieb.

Passend dazu rollte in der Gigafactory Texas kürzlich das erste Cybercab vom Band. Der offizielle Produktionsstart ist für April 2026 angesetzt. Musk warnte allerdings bereits vor einem zunächst langsamen Hochlauf, da viele neue Komponenten verbaut werden.

Strategischer Umbau belastet kaum

Diese Entwicklungen sind Teil einer breiteren Strategie. Wie bereits im Januar bestätigt, laufen die Modelle S und X im zweiten Quartal 2026 aus, um Kapazitäten für den humanoiden Roboter Optimus freizumachen. An der Börse sorgten die Nachrichten zuletzt für eine Seitwärtsbewegung. Die Aktie ging mit 349,55 Euro aus dem Handel und notiert damit rund 16 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch.

Für Anleger bleibt die Umsetzung der neuen Produktlinie der entscheidende Faktor. Nach dem ersten Umsatzrückgang der Unternehmensgeschichte im Jahr 2025 liegt der Fokus nun darauf, ob Cybercab und Optimus die Lücke füllen können, die das Auslaufen der Altmodelle hinterlässt. Die nächsten Quartalszahlen am 21. April dürften erste Hinweise liefern, ob die Strategie greift.

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