Super Micro Computer: Margenschwund belastet
Trotz einer umfassenden Produktoffensive gemeinsam mit Schwergewichten wie NVIDIA und AMD kommt die Aktie von Super Micro Computer nicht zur Ruhe. Während der Umsatz explodiert, kämpft der Hardware-Hersteller mit massiv sinkenden Gewinnspannen. Diese Diskrepanz zwischen technologischem Fortschritt und schwindender Profitabilität sorgt für nervöse Ausschläge im Kursverlauf.
Neue Produkte treffen auf nervöse Anleger
In den letzten Tagen des Februars 2026 kündigte das Unternehmen gleich zwei bedeutende Neuerungen an. Am 25. Februar startete die "CNode-X"-Lösung, eine KI-Datenplattform, die in Kooperation mit VAST Data und NVIDIA entwickelt wurde. Nur einen Tag später folgte die Vorstellung eines neuen Blade-Servers, der auf AMDs EPYC-Prozessoren basiert und eine besonders hohe Dichte für Rechenzentren bietet.
Der Markt reagierte zunächst euphorisch: Die Ankündigung der CNode-X-Plattform trieb den Kurs kurzzeitig um fast 8 Prozent nach oben und steigerte die Marktkapitalisierung um rund 1,49 Milliarden Dollar. Doch die Gewinne erwiesen sich als nicht nachhaltig. Bereits gestern, am 26. Februar, gab die Aktie im Zuge einer breiteren Tech-Korrektur und anhaltender Margensorgen wieder 6,0 Prozent nach.
Umsatzsprung versus Rentabilität
Ein Blick in die Bücher offenbart das Kernproblem, das die Euphorie bremst. Zwar konnte Super Micro den Umsatz im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 auf rund 12,7 Milliarden Dollar mehr als verdoppeln (Vorjahr: 5,7 Milliarden Dollar). Doch die Effizienz hinkt diesem Wachstum hinterher.
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Die Nettogewinnmarge ist in den letzten zwölf Monaten drastisch auf 3,1 Prozent gefallen, verglichen mit 6,9 Prozent im Vorjahr. Analysten führen dies unter anderem auf Lieferengpässe bei Server-CPUs zurück, insbesondere bei Intel-Komponenten. Diese Engpässe treffen das auf Unternehmen ausgerichtete "BigTwin"-Angebot des Herstellers empfindlich und erschweren eine schnelle Erholung der Margen.
Hohe Erwartungen und Leerverkäufe
Die Stimmung an der Wall Street bleibt angesichts dieser fundamentalen Divergenz verhalten. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt laut MarketBeat bei 43,43 Dollar, wobei die Mehrheit der Experten das Papier lediglich mit "Halten" bewertet. Auch die Skepsis der institutionellen Anleger ist messbar: Die Leerverkaufsquote (Short Interest) liegt weiterhin bei hohen 18,97 Prozent des Streubesitzes, auch wenn die absolute Zahl der leerverkauften Aktien zuletzt leicht rückläufig war.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 hält das Management an seiner Prognose fest, einen Nettoumsatz von mindestens 40 Milliarden Dollar zu erzielen. Um dieses Volumen zu bewältigen, plant das Unternehmen den Ausbau der Kapazitäten auf 6.000 Racks pro Monat, unterstützt durch Investitionen in Standorte im Silicon Valley, Malaysia und Taiwan. Der Fokus liegt dabei auf der Ausweitung der Flüssigkühlungstechnologie, die die Hälfte dieser Kapazität ausmachen soll.
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