Nemetschek Aktie: Wichtiger Zukauf
Die Nemetschek Group nutzt die Zeit vor der entscheidenden Bilanzvorlage für eine operative Offensive. Während der Aktienkurs seit Jahresbeginn deutlich korrigiert hat, schafft der Bausoftware-Spezialist im pazifischen Raum Fakten. Die Tochtergesellschaft Graphisoft übernimmt ihre Vertriebspartner in Australien und Neuseeland, um die direkte Marktpräsenz massiv auszubauen.
Fokus auf Asien-Pazifik
Mit der Übernahme der langjährigen Partner zielt Nemetschek darauf ab, die gesamte Wertschöpfungskette in der Region Asien-Pazifik (APAC) besser zu kontrollieren. Statt über Zwischenhändler läuft der Kontakt zu Architekten und Ingenieuren künftig direkt. Dieser Schritt soll nicht nur die Margen stärken, sondern auch die Kundenbindung durch verbesserten Service vor Ort intensivieren.
Strategisch passt der Zukauf zur Internationalisierung des Konzerns. CEO Yves Padrines setzt weiterhin auf die globalen Megatrends Digitalisierung und Künstliche Intelligenz in der Bauwirtschaft, um das Wachstum voranzutreiben.
Rekordumsatz trifft auf Kursverluste
Trotz der operativen Fortschritte zeigt sich das charttechnische Bild aktuell getrübt. Zwar konnte Nemetschek das Geschäftsjahr 2025 nach vorläufigen Zahlen erstmals mit einem Umsatz von über einer Milliarde Euro abschließen, doch die Aktie honoriert dies bisher kaum.
Der Titel notiert aktuell bei 68,15 Euro und hat seit Jahresanfang rund 24,57 Prozent an Wert eingebüßt. Mit einem Abstand von nur noch etwa 6 Prozent zum 52-Wochen-Tief (64,25 Euro) bleibt die Lage angespannt. Der Markt scheint die positiven fundamentalen Nachrichten vorerst zu ignorieren und wartet auf bestätigte Profitabilitätskennzahlen.
Spannung vor dem 19. März
Der entscheidende Impuls für eine mögliche Bodenbildung dürfte am 19. März 2026 folgen. An diesem Datum präsentiert der Konzern die finalen Zahlen für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025. Besonders der detaillierte Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr wird zeigen, ob die strategischen Zukäufe und das währungsbereinigte Wachstum ausreichen, um das Vertrauen der Anleger nachhaltig zurückzugewinnen.
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