Bei Strategy dreht sich gerade alles um einen einzigen Hebel: Bitcoin. Ein kurzer Rutsch am Kryptomarkt reichte, um die riesigen Bestände des Unternehmens rechnerisch ins Minus zu drücken – und genau das hat die Stimmung spürbar abgekühlt. Warum reagieren Anleger so empfindlich, obwohl keine unmittelbare Zwangslage erkennbar ist?

Bitcoin rutscht unter die Schwelle

Auslöser der Schwäche war ein Rücksetzer des Bitcoin-Spotpreises in den Bereich um 75.000 US-Dollar. Das ist für Strategy eine entscheidende Marke, weil der durchschnittliche Einstandspreis der 712.647 gehaltenen Bitcoin laut Daten bei rund 76.037 US-Dollar liegt.

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Als Bitcoin kurz darunter fiel, rutschte das Portfolio – im Artikel mit rund 55 Milliarden US-Dollar beziffert – vorübergehend in einen nicht realisierten Verlust von mehr als 900 Millionen US-Dollar. Liquidationsdruck sieht der Quelltext zwar nicht, auch wegen der Schuldenstruktur. Aber der psychologische Effekt ist nicht zu unterschätzen: „Unter Wasser“ zu geraten, wirkt an der Börse oft wie ein Stimmungsanker nach unten.

Mit den bereitgestellten Kursdaten zeigt sich der Druck auch im Chartbild: Heute markierte die Aktie bei 116,25 € ein neues 52‑Wochentief.

Höhere Preferreddividende als Stabilitätsanker

Trotz der Volatilität des Kern-Assets meldete Strategy eine Anpassung bei den Vorzugsaktien: Die Dividende der „STRC“-Preferreds wird für Februar 2026 um 25 Basispunkte auf 11,25% angehoben. Es ist bereits die sechste Erhöhung seit Mitte 2025.

Analysten interpretieren diesen Schritt im Quelltext als Versuch, die Vorzugsaktien näher am Nennwert von 100 US-Dollar zu stabilisieren. Das passt ins Bild: Wenn der Bitcoin-Hebel wackelt, gewinnt planbarer Cashflow für Investoren an Bedeutung.

Wichtige Punkte aus dem Quelltext:
- Bitcoin-Bestand: 712.647 BTC
- Durchschnittlicher Kaufpreis: ~76.037 US-Dollar
- STRC-Preferred-Dividende: 11,25% (Februar 2026)

Blick auf die Zahlen diese Woche

Zusätzlicher Gegenwind kam laut Bericht aus dem Marktumfeld: genannt werden unter anderem größere Abflüsse aus Bitcoin-ETFs sowie makrogetriebene Stimmungsfaktoren, etwa die Nominierung von Kevin Warsh als Fed-Chair.

Der Fokus richtet sich jetzt auf den Quartalsbericht: Die Q4-Zahlen werden laut Quelltext später diese Woche erwartet, teils mit Verweis auf den 5. Februar. Entscheidend wird dabei, wie es um den Cashflow steht – denn im Raum stehen jährliche Zins- und Dividendenverpflichtungen von knapp 689 Millionen US-Dollar. Genau diese Kennzahl dürfte den Rahmen setzen, wie viel Spielraum Strategy in einer schwächeren Krypto-Phase tatsächlich hat.

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