BioNTech Aktie: Pipeline überzeugt Goldman
BioNTech war lange Zeit primär das Gesicht der globalen Pandemie-Bekämpfung, doch diese Ära neigt sich dem Ende zu. Jetzt richtet sich der Blick der Anleger verstärkt auf die gut gefüllte Forschungspipeline im Krebsbereich. Die US-Investmentbank Goldman Sachs sieht in diesem strategischen Wandel nun eine klare Kaufgelegenheit und hebt das Potenzial der neuen Wirkstoffe hervor.
Vom Impfstoff zur Krebstherapie
Mitte Januar änderte sich die Stimmung bei institutionellen Anlegern spürbar. Goldman Sachs stufte die Papiere am 16. Januar auf „Buy“ hoch und identifizierte die Reifung der Onkologie-Pipeline als zentralen Treiber für künftige Wertsteigerungen. Der Übergang vom reinen Impfstoffhersteller hin zu einem diversifizierten Immunonkologie-Konzern bildet die Kernhypothese für die positive Einschätzung.
Besonders die nächste Generation von Wirkstoffen, darunter Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) und mRNA-basierte Krebstherapien, steht dabei im Fokus. Die Analysten werten dies als Signal, dass sich die Aufmerksamkeit des Marktes nun auf die klinische Umsetzung verlagert.
Fortschritte bei der Zulassung
Untermauert wird dieser Optimismus durch greifbare regulatorische Erfolge. Die US-Arzneimittelbehörde FDA erteilte dem Kandidaten BNT113 gegen Kopf-Hals-Tumore Ende Januar den „Fast Track“-Status. Diese Einstufung soll die Entwicklung erleichtern und die Prüfung von Medikamenten für schwerwiegende Erkrankungen beschleunigen.
Parallel dazu treibt das Unternehmen seine Partnerschaft mit Bristol Myers Squibb voran. Laufende Studien zu Pumitamig (BNT327) gegen aggressive Hirntumore unterstreichen das Engagement bei schwer behandelbaren Indikationen. Trotz dieser operativen Fortschritte notiert die Aktie auf Zwölf-Monats-Sicht noch immer knapp 19 Prozent im Minus bei aktuell 94,35 Euro.
Solides Finanzpolster
Finanziell ist das Mainzer Unternehmen für die anstehenden Aufgaben gut gerüstet. Mit rund 17,2 Milliarden Euro an Barmitteln und Investitionen zum Jahresende 2025 kann BioNTech die kostenintensiven Studien der Phasen 2 und 3 ohne externen Finanzierungsdruck stemmen – ein entscheidender Vorteil im kapitalintensiven Biotech-Sektor.
Um das geplante Wachstum auch personell zu bewältigen, wurde Kylie Jimenez als neue Personalvorständin berufen. Sie wird ab dem 1. März die Expansion der globalen Belegschaft leiten, um das Ziel eines breiten Onkologie-Portfolios bis 2030 zu unterstützen.
Für Anleger wird das Jahr 2026 entscheidend sein, da mehrere Datenauslesungen aus fortgeschrittenen Studien erwartet werden. Die nächsten konkreten Finanzkennzahlen folgen im März mit der Veröffentlichung der Ergebnisse für das vierte Quartal 2025.
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