Die Analysten von Goldman Sachs haben ihre Kursprognose für Bayer deutlich nach oben geschraubt – von 42,50 auf 54,50 Euro. Das entspricht einem Aufschlag von knapp 30 Prozent. Zeitgleich rückt ein Hoffnungsträger aus der Pipeline in den Fokus: Der Gerinnungshemmer Asundexian soll bald mit positiven Phase-III-Daten aufwarten.

Die wichtigsten Fakten:
- Goldman Sachs bestätigt "Buy" und hebt Kursziel auf 54,50 Euro
- Asundexian: Positive Phase-III-Daten zur OCEANIC-STROKE-Studie erwartet
- Neue Forschungspartnerschaft mit Vanderbilt University
- US Supreme Court prüft "Preemption" bei Glyphosat-Klagen

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Asundexian als Xarelto-Nachfolger

Der Wirkstoff Asundexian gilt intern als strategisch zentral. Nachdem die Patente für den Blockbuster Xarelto auslaufen, braucht der Pharmabereich neue Umsatzbringer. Die angekündigten Daten aus der Phase-III-Studie OCEANIC-STROKE könnten hier einen wichtigen Meilenstein markieren. Parallel dazu verstärkt Bayer die Forschungsaktivitäten durch eine Kooperation mit der Vanderbilt University.

Rechtliche Unsicherheit bleibt

Trotz der positiven Impulse schwebt weiterhin die Glyphosat-Thematik über dem Konzern. Der US Supreme Court beschäftigt sich derzeit mit der Frage, ob bundesstaatliche Regelungen Vorrang vor einzelstaatlichen Warnhinweispflichten haben. Eine Klärung könnte die Bewertung der juristischen Risiken erheblich beeinflussen – in beide Richtungen.

Kurs mit Momentum

Die Aktie notiert bei 44,72 Euro und liegt damit deutlich über dem Durchschnittskursziel der Analystengemeinde von 42,12 Euro. Seit Jahresbeginn hat das Papier rund 18 Prozent zugelegt. Das neue Goldman-Ziel liegt nochmals rund 22 Prozent über dem aktuellen Niveau. Ob die Pipeline-Fortschritte und die erhoffte rechtliche Entlastung diese Erwartung rechtfertigen, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.

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