Am 5. Februar 2026 legt Strategy Inc. die Karten auf den Tisch. Der anstehende Quartalsbericht steht ganz im Zeichen des gewaltigen Krypto-Portfolios, das die Bilanz des Unternehmens massiv dominiert. Während einige Analysten weiterhin Kurspotenzial sehen, warnen Kritiker vor riesigen unrealisierten Verlusten. Für Anleger stellt sich die Frage: Wie stark belasten die aktuellen Marktbewertungen das Ergebnis?

Aggressive Akkumulation trotz Risiken

Das Unternehmen setzt seinen Kurs der maximalen Bitcoin-Akkumulation unbeirrt fort. Daten vom 26. Januar 2026 bestätigen den Kauf von weiteren 2.932 Bitcoins, wodurch der Gesamtbestand der Firmenkasse auf rund 712.647 Coins angewachsen ist. Der durchschnittliche Kaufpreis dieser Positionen liegt bei etwa 76.000 US-Dollar pro Coin.

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Diese enorme Position bindet die Bewertung von Strategy Inc. fast vollständig an die Volatilität des Krypto-Marktes. Marktbeobachter weisen darauf hin, dass nach modernen Rechnungslegungsstandards Schwankungen im beizulegenden Zeitwert von Bitcoin das ausgewiesene Nettoergebnis signifikant verändern können. Der Bericht am 5. Februar wird daher entscheidend sein, um den tatsächlichen Buchwert des Unternehmens neu zu bewerten.

Analysten uneinig über weitere Richtung

Die Meinungen der Experten gehen vor den Zahlen weit auseinander. Auf der einen Seite stehen optimistische Prognosen von Häusern wie Cantor Fitzgerald, die zuletzt ein "Overweight"-Rating mit einem Kursziel von 213 US-Dollar ausgaben. Mizuho geht sogar noch weiter und sieht Ziele bis zu 403 US-Dollar, was ein massives Aufwärtspotenzial implizieren würde.

Dem gegenüber steht jedoch scharfe Kritik. Ökonom Peter Schiff attackierte die Strategie des Unternehmens explizit und verwies auf geschätzte unrealisierte Verluste für das vierte Quartal, die 17 Milliarden US-Dollar übersteigen könnten. Schiff sieht in der Diskrepanz zwischen den durchschnittlichen Anschaffungskosten und den jüngsten Marktbewertungen ein substanzielles Risiko für die Aktionäre. Auch charttechnisch bleibt die Lage angespannt: Die Aktie notiert mit aktuell 119,20 Euro nur knapp über ihrem 52-Wochen-Tief von 118,90 Euro.

Kerngeschäft im Schatten der Bilanz

Jenseits der Krypto-Schlagzeilen spielt auch das operative Kerngeschäft eine Rolle, wenn auch eine untergeordnete. Analysten erwarten für das vierte Quartal einen Softwareumsatz zwischen 117 und 119 Millionen US-Dollar. Die Marktreaktion dürfte jedoch primär von der Neubewertung der Bilanz abhängen. Seit Jahresanfang hat das Papier bereits 24,15 Prozent an Wert verloren, was den Druck auf das Management erhöht, am 5. Februar überzeugende Antworten zu liefern.

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