MicroStrategy steht vor einer kritischen Woche. Der massive Bitcoin-Einbruch vom Wochenende hat den Kurs gefährlich nah an die durchschnittliche Einstiegsbasis des Unternehmens gedrückt – und das nur zwei Tage vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen am 3. Februar 2026.

Portfolio unter Wasser

Am 1. Februar sackte Bitcoin zwischenzeitlich auf 75.700 bis 78.000 US-Dollar ab, je nach Handelsplatz. Für MicroStrategy ein neuralgischer Punkt: Das Unternehmen hält derzeit 712.647 Bitcoin zu einem durchschnittlichen Einstandskurs von rund 76.037 US-Dollar pro Coin.

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Während des Wochenend-Ausverkaufs rutschte das Portfolio damit kurzzeitig unter die Kostenbasis – Milliarden an unrealisierten Gewinnen waren vorübergehend ausgelöscht. Eine unmittelbare Liquidationsgefahr besteht zwar nicht, da die Bestände unbelastet sind. Doch die psychologisch wichtige Schwelle der Break-Even-Marke beobachten Investoren genau, die den Aufschlag der Aktie zum Nettoinventarwert (NAV) bewerten.

Saylor kontert mit Kaufsignal

Executive Chairman Michael Saylor reagierte am Sonntag mit einem klaren Statement: Auf Social Media deutete er mit der Nachricht „More Orange" weitere Zukäufe an – offenbar will das Unternehmen die Schwäche für einen Ausbau der Position nutzen.

Parallel dazu stärkte MicroStrategy das Vertrauen in seine Kapitalstruktur. Am 1. Februar kündigte die Firma eine Dividendenerhöhung für ihre Vorzugsaktien (STRC) an: Die monatliche Ausschüttung steigt um 25 Basispunkte auf eine annualisierte Rate von 11,25 Prozent. Die Maßnahme zielt darauf ab, die zuletzt unter ihrem Nennwert von 100 US-Dollar gehandelten Vorzüge zu stabilisieren und den Zugang zu den Kapitalmärkten für künftige Finanzierungen offen zu halten.

Zahlen als Richtungsentscheid

Am 3. Februar folgen die Quartalsergebnisse. Dann dürfte sich der Fokus von der reinen Bitcoin-Bewertung auf die operative Leistung verlagern: Kann das Unternehmen ausreichend Cashflow generieren und seine Wandelanleihen bedienen? Die erste größere Tranche wird erst im dritten Quartal 2027 fällig. Solange keine Zwangsverkäufe drohen, bleibt die Frage, ob eine schwächere Aktie neue Eigenkapitalemissionen für weitere Bitcoin-Käufe erschwert.

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