MicroStrategy Aktie: Ruhe vor dem Sturm?
Während andere Tech-Titel derzeit mit Quartalszahlen für Schlagzeilen sorgen, herrscht bei MicroStrategy Stille. Keine neuen Bitcoin-Käufe, keine Kapitalmaßnahmen, keine strategischen Ankündigungen. Doch diese Ruhe könnte trügerisch sein – denn in wenigen Tagen steht ein wichtiger Termin an.
Der Blick auf den Kalender
Am 5. Februar präsentiert das Unternehmen die Zahlen für das vierte Quartal 2025. Für eine Aktie, die in den vergangenen zwölf Monaten über 63 Prozent an Wert verloren hat, könnte dieser Termin richtungsweisend werden. Investoren erwarten Antworten auf die zentrale Frage: Wie schlägt sich das Geschäft mit Business-Intelligence-Software in einem schwierigen Marktumfeld? Und vor allem: Wie entwickelt sich der Bitcoin-Bestand, der mittlerweile das strategische Kernstück des Unternehmens bildet?
Die jüngste Kursentwicklung spiegelt die Verunsicherung der Anleger wider. Mit 119,20 Euro notiert die Aktie nahe ihrem 52-Wochen-Tief und damit knapp 70 Prozent unter dem Höchststand vom Juli. Besonders dramatisch: Allein in den vergangenen 30 Tagen verlor der Titel mehr als ein Fünftel seines Wertes.
Abhängigkeit vom Krypto-Markt
MicroStrategy steht und fällt mit der Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Die aggressive Bitcoin-Strategie des Unternehmens macht die Aktie zu einem Hebel auf den Krypto-Markt – mit allen Chancen und Risiken. Schwankungen bei Bitcoin schlagen direkt auf die Bewertung durch. In einem Umfeld, in dem die Stimmung gegenüber digitalen Assets volatil bleibt, belastet diese Abhängigkeit.
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Daneben läuft das klassische Software-Geschäft weiter. Doch hier herrscht Unklarheit über die aktuelle Auftragslage und die Wettbewerbsposition. Die kommenden Quartalszahlen werden zeigen müssen, ob das Unternehmen in diesem Segment noch überzeugen kann oder ob die Bitcoin-Wette mittlerweile alles überschattet.
Konferenzen als Stimmungstest
Nach der Bilanzvorlage stehen weitere Termine an. Ende Februar richtet MicroStrategy die hauseigene "Strategy World 2026 Conference" aus. Zeitgleich nimmt das Management an der Branchenveranstaltung "Bitcoin for Corporations" in Las Vegas teil. Diese Events könnten Aufschluss über die strategische Ausrichtung geben und zeigen, wie selbstbewusst das Unternehmen seine Position im Markt verteidigt.
Ob die Quartalszahlen am 5. Februar die aktuelle Kursschwäche stoppen oder die Talfahrt fortsetzt, wird davon abhängen, ob das Management konkrete Perspektiven liefert. Solange diese fehlen, bleibt die Aktie ein spekulatives Investment mit hoher Volatilität.
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