Strategy Aktie: Institutionen stützen
Bei Strategy richten sich die Blicke weniger auf den täglichen Bitcoin-Preis und mehr auf zwei handfeste Treiber: neue Signale großer Investoren und die nächste Aufstockung der eigenen Bitcoin-Bestände. Genau diese Mischung sorgt derzeit für Aufmerksamkeit – kurz vor den Quartalszahlen nächste Woche.
Große Investoren positionieren sich
Am Freitag wurde eine neue Meldung an die US-Börsenaufsicht SEC bekannt: Die Vanguard Group weist in einer 13G/A-Mitteilung (vom 30. Januar) einen passiven Anteil von 8,98% an Strategy aus. Das entspricht 24.062.886 Aktien. „Passiv“ heißt dabei ausdrücklich: Vanguard hält die Position im normalen Geschäftsbetrieb und verfolgt laut Dokument nicht das Ziel, Einfluss auf die Kontrolle des Unternehmens zu nehmen.
Parallel deuten Marktdaten auf weiteres institutionelles Interesse hin. Mirae Asset Global Investments soll seine Position im Berichtszeitraum um rund 17,6% erhöht haben – auf 71.800 Aktien, bewertet mit über 23 Mio. US-Dollar. Insgesamt liegen laut den Angaben etwa 59,8% der ausstehenden Aktien in den Händen institutioneller Investoren. Das ist ein wichtiger Stabilitätsfaktor, kann aber bei Stimmungswechseln auch für kräftige Bewegungen sorgen.
Nächster Bitcoin-Kauf – finanziert über Aktienprogramm
Trotz der zuletzt unruhigen Kryptomärkte bleibt Strategy auf Einkaufstour. Das Unternehmen hat nach aktualisierten Marktdaten kürzlich 2.934 Bitcoin für insgesamt rund 264 Mio. US-Dollar zugekauft. Finanziert wurde der Schritt über das At-The-Market-(ATM)-Aktienprogramm, also eine laufende Platzierung von Aktien am Markt.
Der Kauf unterstreicht, dass Strategy an seiner Treasury-Strategie festhält – auch wenn Bitcoin die Woche laut Bericht mit rund -7,6% beendet hat. Warum konnte sich die Aktie am Freitag dennoch abkoppeln? Der Text führt das vor allem auf den „Vertrauensbeweis“ durch institutionelle Investoren und konkrete Unternehmensmaßnahmen zurück, statt auf eine reine 1:1-Reaktion auf den Bitcoin-Tagesverlauf.
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Wichtige Fakten im Überblick:
- Vanguard-Anteil: 8,98% (24,06 Mio. Aktien), laut SEC-Meldung passiv
- Letzter BTC-Zukauf: 2.934 Bitcoin (rund 264 Mio. US-Dollar), über ATM-Programm finanziert
- Institutioneller Anteil insgesamt: ca. 59,8%
- Quartalszahlen (Q4): 5. Februar 2026
- Marktkapitalisierung: ca. 48,39 Mrd. US-Dollar
Quartalszahlen am 5. Februar: Bewertungs-Effekte im Fokus
Am 5. Februar legt Strategy die Zahlen für das vierte Quartal vor. Der Bericht verweist darauf, dass die Gewinne je Aktie zuletzt stark schwankten – unter anderem wegen Wertminderungen (Impairment Charges) und der Bewertung der Digital-Assets. Entsprechend schauen Anleger weniger auf „klassische“ Stabilität, sondern darauf, wie stark Bilanz- und Bewertungseffekte das Ergebnis erneut bewegen.
Von Analystenseite gibt es zumindest einen konkreten frischen Datenpunkt: Cantor Fitzgerald bestätigte am 27. Januar das Rating „Overweight“ und nannte ein Kursziel von 213 US-Dollar. Zudem wird auf stark variierende Kursziele im Markt verwiesen – begründet mit dem Hebel, den das Geschäftsmodell durch die Krypto-Exponierung mitbringt.
Auch das Umfeld spielte am Freitag eine Rolle: Nach der Nominierung von Kevin Warsh als nächsten Fed-Chef durch Präsident Trump gerieten große Indizes wie Dow Jones und Nasdaq unter Druck. Strategy konnte sich in dieser schwächeren Gesamtlage in der letzten Sitzung des Monats dennoch besser behaupten. Mit Blick auf die bereitgestellten Kursdaten notiert die Aktie zugleich nahe ihrem 52-Wochen-Tief (118,90 €; erreicht am 29. Januar) – ein Hinweis, wie angespannt der übergeordnete Trend trotz einzelner positiver Tage bleibt.
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