Strategy Aktie: Milliarden für Bitcoin
Strategy Inc. setzt seine aggressive Krypto-Strategie unvermindert fort. Mit einer frischen Milliardeninvestition hat das Softwareunternehmen seine Position als weltgrößter börsennotierter Bitcoin-Besitzer weiter ausgebaut. Doch wie finanziert der Konzern diese enormen Zukäufe in einem volatilen Marktumfeld?
Zwischen dem 2. und 8. März sicherte sich das Unternehmen rund 18.000 weitere Bitcoins. Der Gegenwert beläuft sich auf knapp 1,28 Milliarden US-Dollar. Damit kontrolliert Strategy nun beeindruckende 3,5 Prozent der maximal verfügbaren Umlaufmenge der Kryptowährung. Insgesamt hält der Konzern knapp 739.000 Coins, deren durchschnittlicher Kaufpreis bei rund 75.800 US-Dollar liegt.
Frisches Kapital über die Börse
Die Antwort auf die Finanzierungsfrage liefert ein Blick auf die Kapitalmaßnahmen des Unternehmens. Anstatt die Käufe aus dem laufenden Softwaregeschäft zu bezahlen, nutzt Strategy gezielt den Kapitalmarkt. Über ein Aktienverkaufsprogramm platzierte das Management in der vergangenen Woche gut 10 Millionen neue Papiere.
Dabei flossen sowohl Stammaktien als auch hochverzinsliche Vorzugsaktien (STRC) in den Markt. Dieses Vorgehen erlaubt es dem Konzern, unabhängig von den täglichen Preisschwankungen am Kryptomarkt kontinuierlich Kapital für neue Zukäufe zu sammeln.
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Vorzugsaktien als Signalgeber
Für aufmerksame Marktbeobachter kam der jüngste Zukauf nicht völlig überraschend. Ein sprunghafter Anstieg des Handelsvolumens bei den Vorzugsaktien gilt unter Analysten oft als Vorbote für bevorstehende Bitcoin-Transaktionen der Unternehmensführung. Zudem hatte Verwaltungsratschef Michael Saylor am Wochenende auf sozialen Medien mit einem kryptischen Beitrag entsprechende Andeutungen gemacht.
An der Börse spiegelt sich die enge Bindung an die Kryptowährung in einer hohen Schwankungsbreite wider. Aktuell notiert die Aktie bei 117,30 Euro, was seit Jahresbeginn einem Minus von 12,59 Prozent entspricht und die enorme Volatilität des gewählten Geschäftsmodells unterstreicht.
Ein Ende dieser Kaufstrategie ist derweil nicht in Sicht. Das eigentliche Kerngeschäft mit Analyse-Software liefert zwar solide, aber im Verhältnis kleine Umsatzbeiträge von gut 123 Millionen US-Dollar im letzten Quartal. Der wirtschaftliche Fokus liegt vollends auf der Krypto-Expansion. Mit einem verbleibenden Spielraum von knapp 36 Milliarden US-Dollar im aktuellen Aktienverkaufsprogramm stehen die Mittel für die nächsten Bitcoin-Käufe in den kommenden Monaten bereits zur Verfügung.
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