Strategy Aktie: Umsatzprognosen überprüft
Strategy hat auch in der ersten Märzwoche Bitcoin zugekauft – zum 101. Mal seit Beginn der Akkumulationsstrategie. Doch während die Treasury wächst, verlor die Aktie am Freitag über 4% und notiert weiterhin rund 70% unter ihrem Jahreshoch. Die zentrale Frage bleibt: Kann das Modell des gehebelten Bitcoin-Treasurys langfristig funktionieren?
3.015 Bitcoin für 204 Millionen Dollar
Zwischen dem 23. Februar und 1. März 2026 kaufte Strategy 3.015 BTC für rund 204,1 Millionen Dollar, wie aus einer SEC-Meldung hervorgeht. Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei etwa 67.700 Dollar je Coin – deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt des Unternehmens von knapp 76.000 Dollar.
Die Finanzierung erfolgte hauptsächlich durch die Ausgabe von 1,73 Millionen Stammaktien der Klasse A, die netto etwa 229,9 Millionen Dollar einbrachten. Ein kleiner Teil stammte aus dem Verkauf von „Stretch"-Vorzugsaktien, die mit einem Abschlag auf den Nennwert verkauft wurden.
Nach dem jüngsten Kauf hält Strategy nun 720.737 BTC im Wert von rund 54,77 Milliarden Dollar – mehr als 3,4% des gesamten Bitcoin-Angebots von 21 Millionen Coins. Kein anderes börsennotiertes Unternehmen weltweit sitzt auf einem vergleichbaren Bitcoin-Schatz.
Dividende erhöht, Kapitalstruktur erweitert
Strategy erhöhte die Dividende seiner STRC-Vorzugsaktien zum siebten Mal – von 11,25% auf 11,50% jährlich, gültig ab März 2026. Am 4. März verzeichnete STRC ein Handelsvolumen von 198,7 Millionen Dollar, deutlich über dem 30-Tage-Durchschnitt. Marktbeobachter werten dies als Hinweis darauf, dass Strategy an diesem Tag rund 1.000 BTC gekauft haben könnte – die größte Tageskaufmenge seit Einführung der Vorzugsaktie.
Das Unternehmen verfolgt weiterhin seine „42/42-Strategie", mit der es insgesamt 84 Milliarden Dollar aufnehmen will – je zur Hälfte über Eigenkapital und festverzinsliche Wertpapiere. Rund 7,6 Milliarden Dollar an Stammaktien stehen noch zur Ausgabe bereit.
Bilanzverlust durch Fair-Value-Bilanzierung
Im vierten Quartal 2025 erzielte Strategy Umsätze von 123 Millionen Dollar – leicht über den Erwartungen. Doch der ausgewiesene Nettoverlust von 12,4 Milliarden Dollar sorgt für Schlagzeilen. Dieser Verlust ist jedoch fast vollständig auf die neue Fair-Value-Bilanzierung zurückzuführen, die unrealisierte Wertschwankungen des Bitcoin-Bestands direkt in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Ein tatsächlicher Cashflow-Verlust liegt nicht vor.
Für das Gesamtjahr 2025 meldete Strategy eine BTC-Rendite von 22,8% – das bedeutet: Trotz massiver Aktienausgaben stieg die Menge an Bitcoin je Aktie.
Ausblick: Alles hängt am Bitcoin-Kurs
Strategy funktioniert mittlerweile weniger als Softwareunternehmen, sondern faktisch als gehebeltes Bitcoin-Investment. Aktienkurs, Marktkapitalisierung und Bilanzergebnis schwanken nahezu eins zu eins mit dem Bitcoin-Preis. Allein 2026 kaufte das Unternehmen Bitcoin im Wert von 4,33 Milliarden Dollar – unabhängig von den Marktbedingungen.
Die Entscheidung des Indexanbieters MSCI, Strategy Anfang 2026 trotz Kritik in den Hauptindizes zu belassen, verhinderte erzwungene Verkäufe passiver Fonds in Höhe von geschätzt zwei Milliarden Dollar. Doch die Frage der Neubewertung bleibt offen. Sollte Strategy künftig als Investmentfirma eingestuft werden, könnte das weitere Kapitalabflüsse auslösen.
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