Strategy Aktie: Bitcoin-Rekord erreicht
Strategy hat die Marke von 720.000 Bitcoin geknackt und baut seine Position als weltgrößter Unternehmenshalter der Kryptowährung weiter aus. Gleichzeitig setzt das Unternehmen verstärkt auf seine Vorzugsaktie STRC, um weiteres Kapital für Bitcoin-Käufe einzusammeln – während die Stammaktie selbst massiv unter Druck steht.
STRC wird zur Haupt-Finanzierungsquelle
Zwischen dem 23. Februar und 1. März kaufte Strategy 3.015 Bitcoin für rund 204,1 Millionen Dollar – zu einem Durchschnittspreis von etwa 67.700 Dollar je Coin. Damit hält das Unternehmen nun insgesamt 720.737 BTC, was über 3,4 Prozent des maximalen Bitcoin-Angebots von 21 Millionen entspricht.
Der eigentliche Paukenschlag kam am 4. März: Strategy platzierte die bisher größte Tagesemission seiner Vorzugsaktie STRC seit deren Start im Juli 2025. Mit dem Erlös wurden rund 1.000 weitere Bitcoin gekauft. Das Handelsvolumen der STRC-Aktie erreichte 198,7 Millionen Dollar – deutlich über dem 30-Tage-Durchschnitt von 123,3 Millionen Dollar.
Analysten von Benchmark bezeichneten STRC als "primären Motor" für Strategys Bitcoin-Akkumulation und bekräftigten ihr Kursziel von 705 Dollar für die Stammaktie.
Dividende steigt zum siebten Mal
Die STRC-Dividendenrendite wurde im März auf 11,50 Prozent angehoben – ein Anstieg um 25 Basispunkte gegenüber Februar. Bei der Einführung im Juli 2025 lag sie noch bei 9,00 Prozent. Strategy erwartet, dass die Dividenden steuerlich als Kapitalrückzahlungen behandelt werden können.
Auf der Konferenz Strategy World 2026 gaben mit Prevalon Energy und Anchorage Digital erstmals externe Unternehmen bekannt, Teile ihrer Treasuries in STRC investiert zu haben. Ein Zeichen dafür, dass die Finanzierungsstruktur auch außerhalb der eigenen Investorenbasis auf Interesse stößt.
Massive Verluste – auf dem Papier
Seit 2020 hat Strategy etwa 54,77 Milliarden Dollar in Bitcoin investiert, bei einem durchschnittlichen Kaufpreis von rund 75.985 Dollar. Bei aktuellen Bitcoin-Kursen um 60.000 Dollar bedeutet das unrealisierte Verluste von etwa 7,3 Milliarden Dollar.
Im vierten Quartal 2025 wies Strategy einen Nettoverlust von 12,4 Milliarden Dollar aus – fast vollständig ein buchhalterischer Effekt durch die neue Bewertungsregel (ASU 2023-08), die Kursänderungen direkt in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Ein tatsächlicher Mittelabfluss liegt nicht vor.
Das klassische Software-Geschäft läuft stabil: Der Umsatz im vierten Quartal lag bei 122,99 Millionen Dollar und übertraf leicht die Erwartungen.
Aktienkurs unter Druck
Strategy ist hochvolatil: In den vergangenen zwölf Monaten gab es 56 Tagesbewegungen von mehr als fünf Prozent. Die Aktie fiel fast sechs Monate am Stück und verlor dabei erheblich an Wert, bevor sie knapp über der psychologisch wichtigen Marke von 100 Dollar Halt fand.
Die enge Kopplung an Bitcoin sorgt für verstärkte Ausschläge in beide Richtungen: In Aufwärtsphasen übertrifft die Aktie oft Bitcoin selbst, in Abwärtsphasen verstärken sich die Verluste entsprechend.
Ausblick: Leverage gegen Verwässerung
Strategy verfolgt seinen "42/42"-Plan weiter: Bis 2027 sollen 84 Milliarden Dollar durch Aktien- und Wandelanleihen-Emissionen eingesammelt werden, um damit Bitcoin zu kaufen. 2025 wurden bereits 25,3 Milliarden Dollar eingeworben, vor allem über Vorzugsaktien, um die Verwässerung der Stammaktie zu begrenzen.
Das Management strebt an, die Bitcoin-Menge pro Aktie in den nächsten sieben Jahren zu verdoppeln – mit einer jährlichen BTC-Rendite zwischen fünf und 14 Prozent. Für 2025 lag diese Kennzahl bei 22,8 Prozent. Zudem hält Strategy nach eigenen Angaben eine Reserve von 2,25 Milliarden Dollar, die für etwa 2,5 Jahre Vorzugsdividenden und Zinsen ausreichen soll.
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