Strategy Aktie: Nächster Bitcoin-Kauf naht
Wenn Michael Saylor am Wochenende kryptische Nachrichten verbreitet, wissen Investoren meist, was am Montag folgt. Ein neuer Post des Executive Chairman gepaart mit Rekordumsätzen bei den Vorzugsaktien des Unternehmens sendet ein klares Signal an den Markt. Alles deutet darauf hin, dass der Softwarekonzern seine ohnehin schon massive Bitcoin-Akkumulation in diesen Tagen weiter intensiviert.
Kryptische Botschaft und Rekordumschläge
Am Sonntag veröffentlichte Saylor auf der Plattform X die kurze Nachricht „The Second Century Begins“, untermalt von der typischen Bitcoin-Grafik des Unternehmens. Solche Wochenend-Aktivitäten münden erfahrungsgemäß oft in offiziellen SEC-Meldungen über frische Kryptokäufe zum Wochenstart. Marktbeobachter sehen diese These durch die Handelsdaten vom vergangenen Donnerstag gestützt: Das Volumen der STRC-Vorzugsaktien schoss auf 260 Millionen US-Dollar hoch – ein neuer Rekordwert für das Jahr 2026. Analysten interpretieren diesen sprunghaften Anstieg als Vorbereitung zur Kapitalbeschaffung für unmittelbar bevorstehende Bitcoin-Akquisitionen.
Erst Anfang März bestätigte Strategy den Erwerb von weiteren 3.015 Bitcoin für rund 204 Millionen US-Dollar. Die Finanzierung erfolgt dabei primär über den Verkauf von neuen Stamm- und Vorzugsaktien. Um die Papiere für Anleger attraktiv zu halten, wurde die monatliche Dividende der STRC-Aktien kürzlich auf 11,5 Prozent angehoben. Diese stark schuldenfinanzierte Expansion hinterlässt jedoch Spuren im Chartbild. Der Kurs der Aktie steht nach einem Rückgang von über 48 Prozent auf 12-Monats-Sicht aktuell bei rund 114 Euro und notiert damit empfindlich weit unter der wichtigen 200-Tage-Linie.
Solides Basisgeschäft trifft auf hohe Kaufkurse
Doch wie stabil ist das fundamentale Gerüst für diese aggressive Expansionsstrategie? Das traditionelle Softwaregeschäft bietet zumindest eine verlässliche Einnahmequelle. Im vierten Quartal 2025 übertraf das Unternehmen mit einem Umsatz von knapp 123 Millionen US-Dollar die Erwartungen und lieferte damit das dritte solide Quartal im vergangenen Jahr ab. Zudem rückte das Management auf der jüngsten Hausmesse die Integration von Künstlicher Intelligenz in seine Analyse-Software in den Fokus.
Dem gegenüber steht jedoch ein durchschnittlicher Bitcoin-Kaufpreis von knapp 76.000 US-Dollar für die mittlerweile über 720.000 gehaltenen Coins. Da der Bitcoin aktuell bei rund 67.000 US-Dollar notiert, befindet sich Strategy mit seinen Beständen derzeit in der Verlustzone, was die ohnehin hohe Volatilität des Papiers weiter anfacht.
Fixkosten steigen durch neue Kapitalmaßnahmen
Die Anhebung der Vorzugsdividende auf 11,5 Prozent sichert zwar kurzfristig frisches Kapital, erhöht aber gleichzeitig die fixen Zahlungsverpflichtungen des Unternehmens erheblich. Dies könnte bei einer anhaltenden Schwäche des Bitcoin-Preises zu einer Belastung werden. Fusionen mit anderen Krypto-Unternehmen zur Risikostreuung hat Saylor aufgrund zu langer Transaktionszeiten bereits eine klare Absage erteilt. Die Strategie bleibt somit kompromisslos auf den eigenständigen, schuldenfinanzierten Bitcoin-Kauf ausgerichtet. Investoren warten nun auf die offizielle SEC-Einreichung, die in Kürze Gewissheit über das genaue Ausmaß der jüngsten Einkaufstour bringen wird.
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