ServiceNow Aktie: Die KI-Offensive
Der Software-Spezialist ServiceNow will weg vom reinen Chatbot-Hype hin zu echter Arbeitserleichterung. Mit der Vorstellung einer "autonomen Belegschaft" greift das Unternehmen direkt in die betrieblichen Abläufe von Großkonzernen ein. Kann sich ServiceNow damit im harten Wettbewerb gegen Microsoft und Salesforce neu positionieren?
Autonomie statt Assistenz
Das Herzstück der Ankündigung ist die neue "Autonomous Workforce". Anders als reine Assistenzsysteme sollen diese KI-Spezialisten Aufgaben innerhalb klarer Richtlinien eigenständig erledigen. Ziel ist es, menschliche Mitarbeiter von administrativen Lasten zu befreien.
Den Anfang macht ein "Level 1 Service Desk AI Specialist". Dieser digitale Mitarbeiter kümmert sich rund um die Uhr um klassische IT-Support-Themen. Er bearbeitet beispielsweise Passwort-Resets oder Zugriffsanfragen für Software autonom, indem er auf Unternehmensdatenbanken zugreift und Workflows selbstständig ausführt.
Schnelle Integration von Moveworks
Parallel dazu startet die Plattform "EmployeeWorks". Dies ist das direkte Ergebnis der erst vor zwei Monaten abgeschlossenen Übernahme von Moveworks. Die Lösung integriert KI-gestützte Suche und Konversation direkt in gängige Kollaborationstools wie Microsoft Teams oder Slack. Damit schafft ServiceNow eine zentrale Anlaufstelle für Mitarbeiteranfragen, die tief in der bestehenden Unternehmensarchitektur verankert ist.
Reaktion der Märkte
Strategisch versucht das Management, ServiceNow als die führende Plattform für intelligente Ausführung zu etablieren und sich von Wettbewerbern abzugrenzen, die lediglich Einzelfunktionen anbieten. An der Börse sorgte die Nachricht am Donnerstag zunächst für Kursgewinne, auch gestützt durch positive Kommentare von Nvidia-CEO Jensen Huang zur Softwarebranche. Am Freitag geriet das Papier jedoch wieder unter Druck. Marktbeobachter verweisen hier auf ein technisch angeschlagenes Chartbild, das die Euphorie über die Produktvorstellung und laufende Aktienrückkaufprogramme vorerst bremst.
Anleger blicken nun auf den Zeitplan der Einführung. Während "EmployeeWorks" ab sofort verfügbar ist, soll der autonome Service-Desk-Spezialist im zweiten Quartal 2026 in den breiten Markt gehen. Der Erfolg dieses Rollouts wird zeigen, ob die neuen Tools die erhoffte Nachfrage generieren können.
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