Die Schweizer Großbank UBS hat am 10. Januar 2026 ihr Kursziel für SAP von 300 auf 270 Euro gesenkt. Die Kaufempfehlung "Buy" bleibt jedoch bestehen. Analyst Michael Briest verweist auf die gesunkene Bewertung der gesamten Cloud-Branche als Hauptgrund für die Anpassung. Gleichzeitig prognostiziert er für die Walldorfer eine deutliche Beschleunigung im laufenden Jahr.

Die vergangenen Monate haben dem Software-Riesen zugesetzt. Seit dem Allzeithoch im Februar 2025 hat die Aktie über ein Viertel an Wert verloren. Das Gesamtjahr 2025 schloss mit einem Minus von elf Prozent ab – eine Belastung für den gesamten DAX. Mit Ausnahme des Monats Oktober dominierten die Verkäufer das Geschehen.

Warum die Analysten trotzdem optimistisch bleiben

Die UBS-Analysten sehen die aktuelle Schwäche nicht als strukturelles Problem, sondern als branchenweite Abkühlung im Cloud-Geschäft. Für 2026 rechnen sie mit einer Trendwende und kräftigem Wachstumspotenzial. Die Zeichen stünden bei SAP auf Beschleunigung, so Briest in seiner Einschätzung.

Die Aktie nähert sich derzeit einer womöglich entscheidenden Marke. Charttechnisch könnte hier eine Weichenstellung anstehen – entweder für eine Stabilisierung oder für weitere Verluste. Die technischen Analysen deuten darauf hin, dass der Titel aktuell an einer kritischen Unterstützungszone notiert.

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Comeback-Chance oder weiterer Absturz?

Das DAX-Schwergewicht steht an einem Scheideweg. Die Kombination aus deutlichem Kursrückgang und gleichzeitiger Analystenzuversicht für das laufende Jahr schafft eine ambivalente Gemengelage. Während die fundamentalen Erwartungen für 2026 optimistisch ausfallen, bleibt die charttechnische Situation angespannt.

Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob die Hoffnungen der Analysten auf eine Beschleunigung des Geschäfts berechtigt sind. Sollte SAP tatsächlich die prognostizierte Wende schaffen, könnte die aktuelle Schwäche eine Einstiegschance darstellen. Scheitert jedoch der Turnaround, droht dem Papier weiteres Ungemach.

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