Apple drückt 2026 beim Hardware-Tempo aufs Gas. Innerhalb weniger Tage schiebt der Konzern neue iPhones, iPads und MacBooks in den Markt – und öffnet bereits die Vorbestellungen. Die spannende Frage dahinter: Reicht dieser Schwung, um trotz Gegenwind bei Kosten und Smartphone-Nachfrage neue Upgrade-Zyklen auszulösen?

„Big Week“: Vorbestellungen starten

CEO Tim Cook hatte eine „große Woche“ angekündigt – und Apple liefert. Nach dem Auftakt mit iPhone 17e und iPad Air (M4) folgen neue MacBooks: ein MacBook Air mit M5-Chip, dazu MacBook-Pro-Modelle mit M5 Pro und M5 Max sowie aktualisierte Studio Displays. Begleitet wurde das Ganze von Medien-Events in New York, Shanghai und London.

Wichtig für den Markt: Die Vorbestellungen für iPhone 17e und iPad Air (M4) laufen seit heute. Die Auslieferung und Verfügbarkeit in den Stores ist für den 11. März angesetzt. Damit kommt schon in den nächsten Wochen ein erstes, greifbares Signal zur Nachfrage.

iPhone 17e: Mehr Basis-Leistung zum gleichen Einstiegspreis

Mit dem iPhone 17e erweitert Apple die Einsteigerreihe – Startpreis weiterhin 599 US-Dollar. Technisch wertet der Konzern das Gerät spürbar auf: C1X-Modem, A19-Prozessor, MagSafe und vor allem doppelt so viel Basisspeicher (256 GB statt zuvor 128 GB beim Vorgänger 16e). Neu ist auch eine zusätzliche Farbe (Soft Pink), während das Notch-Design bleibt.

Der Schritt ist strategisch naheliegend: Apple stärkt ausgerechnet das Segment, das für den Konzern die größte Bedeutung hat. Im abgelaufenen Geschäftsquartal (fiskalisches Q1 bis 27. Dezember 2025) sprang der iPhone-Umsatz um 23% auf 85,3 Mrd. US-Dollar und machte damit rund 59% des Quartalsumsatzes von 143,8 Mrd. US-Dollar aus.

Mac und iPad: Chip-Upgrade trifft Preisrealität

Beim MacBook Air ist der M5-Chip das klare Verkaufsargument. Apple stellt ihn bei KI-Aufgaben als bis zu viermal schneller als den M4 dar. Gleichzeitig verdoppelt Apple den Standardspeicher im Gerät (nun 512 GB statt 256 GB) – allerdings nicht ohne Preisschild: Das MacBook Air startet jetzt bei 1.099 US-Dollar (13 Zoll) beziehungsweise 1.299 US-Dollar (15 Zoll), jeweils 100 US-Dollar mehr als zuvor.

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Auch bei den Pro-Geräten geht es um Leistung und Infrastruktur: Neue MacBook Pros mit M5 Pro/M5 Max, dazu als gemeinsame Klammer der neue N1-Netzwerkchip, der Wi‑Fi 7 und Bluetooth 6 in die Geräte bringt.

Beim iPad Air bleibt Apple dagegen beim Einstiegspreis (599 bzw. 799 US-Dollar), liefert mit dem M4 aber einen deutlichen Performance-Sprung: bis zu 30% schneller als das M3-Modell und bis zu 2,3-mal schneller als das M1-Modell. Dazu kommen N1, C1X für 5G/Wi‑Fi 7 und 12 GB RAM.

Rückenwind aus dem Rekordquartal – aber Gegenwind von außen

Finanziell kommt Apple mit Rückenwind: Das jüngste Quartal war laut Unternehmen das beste der Firmengeschichte, Umsatz plus 16%, Gewinn je Aktie plus 19%. Für das März-Quartal stellt das Management 13% bis 16% Umsatzwachstum in Aussicht, bei einer Bruttomarge von 48% bis 49%.

Gleichzeitig wird der Kontext schwieriger. Laut IDC könnten die globalen Smartphone-Auslieferungen 2026 um 12,9% auf 1,12 Milliarden Geräte fallen – der stärkste Rückgang, den der Markt je gesehen hätte. Treiber seien steigende Speicherchip-Preise. Apple spürte davon im Dezember-Quartal laut Bericht nur wenig, rechnet aber im März-Quartal mit stärkerem Einfluss.

Ein weiterer Baustein: Apple hat eine mehrjährige Partnerschaft mit Google geschlossen, um Gemini-KI in Siri und Apple Intelligence zu bringen. Außerdem liegt die installierte Basis inzwischen bei über 2,5 Milliarden aktiven Geräten – ein Hebel, um neue Funktionen schnell in den Markt zu drücken.

Die Apple-Aktie bewegt sich dabei aktuell nur wenig: Heute liegt sie bei 226,60 Euro.

Zum nächsten Stimmungscheck wird es in den kommenden Wochen: Ab dem 11. März stehen iPhone 17e und iPad Air (M4) im Handel – dann wird sichtbar, wie stark die Vorbestellungen die neue Gerätewelle tatsächlich tragen.

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