SAP liefert Rekordzahlen – und verliert dennoch an Wert. Der Softwarekonzern übertraf im Geschäftsjahr 2025 die eigenen Prognosen deutlich, verdoppelte nahezu das operative Ergebnis und kündigte ein 10-Milliarden-Euro-Rückkaufprogramm an. Trotzdem markierte die Aktie Anfang Februar ein neues 52-Wochen-Tief. Was belastet den Kurs?

Die wichtigsten Fakten:

  • Cloud-Umsatz sprang um 26 Prozent auf 21 Milliarden Euro
  • Operatives Ergebnis verdoppelte sich auf 9,8 Milliarden Euro
  • Free Cashflow stieg um 95 Prozent auf 8,2 Milliarden Euro
  • Neues Aktienrückkaufprogramm über 10 Milliarden Euro bis Ende 2027
  • Aktie fiel trotzdem auf 52-Wochen-Tief

Starke Zahlen ohne Kurstreiber

Die Walldorfer übertrafen ihre eigenen Erwartungen klar. Das Cloud-Geschäft wuchs währungsbereinigt um 26 Prozent, die Cloud ERP Suite sogar um 32 Prozent. Der Gesamtumsatz kletterte auf 36,8 Milliarden Euro. Besonders bemerkenswert: Der Free Cashflow übertraf mit 8,24 Milliarden Euro die ursprüngliche Prognose von rund 8 Milliarden Euro.

Das Ergebnis je Aktie legte um 36 Prozent auf 6,15 Euro zu. Der Anteil planbarer Umsätze erreichte 86 Prozent – ein wichtiger Indikator für die Stabilität des Geschäftsmodells.

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Ausblick bleibt ambitioniert

Für 2026 peilt SAP ein Cloud-Umsatzwachstum von 23 bis 25 Prozent an. Der Free Cashflow soll auf rund 10 Milliarden Euro steigen. Das operative Ergebnis wird zwischen 11,9 und 12,3 Milliarden Euro erwartet.

Parallel dazu startet im Februar das neue Aktienrückkaufprogramm über bis zu 10 Milliarden Euro. Es folgt auf frühere Rückkäufe von etwa 8 Milliarden Euro zwischen 2020 und 2025.

Sektorweite Belastung drückt

Die Kursschwäche steht im Kontext einer breiteren Korrektur im Software-Sektor. Verstärkte KI-Investitionen bei Wettbewerbern werfen Bewertungsfragen auf. Zudem belasten laufende EU-Verfahren zur On-Premise-Wartungspolitik das Sentiment.

Am 23. April folgen die Quartalszahlen für das erste Quartal 2026. Die virtuelle Hauptversammlung findet am 5. Mai statt.

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