BioNTech Aktie: Neuer Hoffnungsträger startet
BioNTech ist längst mehr als nur der Hersteller des ersten COVID-19-Impfstoffs. Der Mainzer Konzern treibt seinen Wandel zum Krebs-Spezialisten mit Hochdruck voran und nimmt nun eine der tödlichsten Tumorarten ins Visier. Gemeinsam mit Bristol-Myers Squibb startet eine entscheidende Phase-2-Studie, die zeigen soll, ob der Wirkstoffkandidat Pumitamig gegen Glioblastome bestehen kann.
Kampf gegen aggressive Hirntumore
Das Unternehmen rekrutiert aktiv Patienten für die Erprobung von Pumitamig (BNT327) bei rezidivierendem Glioblastom. Diese Krebsart gilt medizinisch als besonders herausfordernd, da es für Patienten nach einem Rückfall nur wenige wirksame Behandlungsoptionen gibt.
Die Studie vergleicht dabei drei Ansätze: Pumitamig als Monotherapie, in Kombination mit Chemotherapie sowie gegen den etablierten Standardwirkstoff Bevacizumab. Erste belastbare Ergebnisse werden jedoch Geduld erfordern – der primäre Abschluss der Studie mit geplanten 75 Patienten wird erst für Januar 2028 erwartet.
Massive Pipeline-Expansion
Dieser Schritt ist Teil einer groß angelegten strategischen Offensive. BioNTech plant, bis Ende 2026 insgesamt 15 klinische Studien der Phase 3 laufen zu haben. Pumitamig fungiert dabei als zentraler Baustein und wird nicht nur bei Hirntumoren, sondern auch bei Lungen-, Brust- und Magenkrebs getestet.
Flankiert wird die Entwicklung durch die im Dezember 2025 abgeschlossene Übernahme von CureVac, welche die technologische Basis stärkt. Zudem erhielt der Kandidat BNT113 gegen Kopf-Hals-Krebs erst kürzlich den "Fast Track"-Status der US-Behörde FDA, was das Zulassungsverfahren beschleunigen könnte. An der Börse wird der Umbau genau beobachtet: Die Aktie konnte seit Jahresbeginn bereits um gut 9,5 Prozent auf das aktuelle Niveau von rund 90 Euro zulegen.
Solides Finanzpolster sichert Forschung
Finanziell sind die Mainzer für diesen kostenintensiven Forschungsmarathon gut gerüstet. Zum Jahresende 2025 lagen rund 17,2 Milliarden Euro an liquiden Mitteln und Wertpapieranlagen in der Kasse. Zwar sinken die Umsätze mit dem COVID-Impfstoff Comirnaty aufgrund veränderter Marktbedingungen weiter und nennenswerte Einnahmen aus dem Onkologie-Bereich sind für 2026 noch nicht eingeplant, doch die gefüllte Kriegskasse sichert die Unabhängigkeit bei der Entwicklung.
Für Investoren wird das laufende Jahr entscheidend sein, um die Werthaltigkeit der Pipeline zu prüfen. Konkrete Finanzzahlen liefert BioNTech am 10. März mit dem Geschäftsbericht für 2025, bevor im weiteren Jahresverlauf Daten aus sieben fortgeschrittenen Studien erwartet werden.
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