Adobe befindet sich in einer entscheidenden Phase. Während der Softwarekonzern seine KI-Plattform Firefly weiter ausbaut und strategische Zukäufe vorantreibt, warten Investoren auf den Beweis: Verwandeln sich die neuen Technologien tatsächlich in nachhaltiges Umsatzwachstum?

Firefly: Von der Nutzung zur Monetarisierung

Im Januar 2026 integrierte Adobe neue Firefly-Funktionen in Photoshop. Seitdem richtet sich der Blick der Anleger auf eine zentrale Kennzahl: die Nutzung der „Generative Credits". Diese zeigt, ob Unternehmenskunden die KI-Tools nach der Testphase tatsächlich kostenpflichtig einsetzen.

Die Positionierung als „enterprise-safe" soll Adobe von Open-Source-Konkurrenten abgrenzen. Doch ob diese Strategie im Unternehmensmarkt greift, muss sich erst noch zeigen. Analysten beobachten genau, wie viele große Firmen Firefly in ihre Workflows einbinden und bereit sind, dafür zu zahlen.

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Semrush-Übernahme: Lückenschluss im Marketing-Portfolio

Parallel zum KI-Ausbau verfolgt Adobe eine Wachstumsstrategie durch Zukäufe. Die Aktionäre von Semrush haben der Übernahme kürzlich zugestimmt. Nun beginnt die Integrationsphase.

Mit Semrush erhält Adobe Zugang zu SEO- und Digital-Marketing-Werkzeugen. Die Idee: Eine durchgängige Prozesskette von der Contenterstellung (Creative Cloud) bis zur Performance-Analyse. Ob die Zusammenführung reibungslos gelingt und sich die erhofften Synergien einstellen, bleibt abzuwarten.

Die nächsten Wochen entscheiden

Mitte März steht die Veröffentlichung der Quartalszahlen an. Investoren erwarten Klarheit über drei zentrale Punkte:

  • Umsatzprognose: Adobe hat für das Geschäftsjahr 2026 Erlöse zwischen 25,9 und 26,1 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt. Jede Abweichung wird genau analysiert.
  • Margenentwicklung: Die Investitionen in KI-Infrastruktur und Übernahmen kosten Geld. Gleichzeitig sollen KI-gestützte Effizienzgewinne die Kosten dämpfen. Ob diese Rechnung aufgeht, zeigt sich in den operativen Margen.
  • Enterprise-Verträge: Großaufträge, die Firefly-Funktionen umfassen, gelten als Indikator für langfristige Kundenbindung und Preissetzungsmacht.

Die Softwarebranche insgesamt durchläuft eine Phase der Bewährung. Während Chip- und Cloud-Anbieter bereits von KI profitieren, müssen Anwendungsunternehmen wie Adobe nun liefern. Der Markt honoriert nur noch jene, die Innovation mit disziplinierter Kapitalallokation verbinden.

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