SAP Aktie: Rückkauf und Dividende
SAP setzt gleich zwei klare Akzente: eine höhere Dividende und ein großes Aktienrückkaufprogramm. Beides kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Kurs nach dem kräftigen Einbruch Ende Januar noch immer nach Halt sucht. Kann das Kapitalrückfluss-Paket das Vertrauen wieder stärken?
Dividende soll auf 2,50 Euro steigen
Vorstand und Aufsichtsrat haben am 19. Februar vorgeschlagen, für das Geschäftsjahr 2025 2,50 Euro je Aktie auszuschütten. Das wären 6,4% mehr als im Vorjahr. Bei unverändertem Bestand eigener Aktien entspräche das einer Gesamtausschüttung von rund 2,919 Mrd. Euro.
Auffällig: Die Ausschüttungsquote würde auf 40,7% des Non-IFRS-Gewinns nach Steuern sinken (Vorjahr: 52,0%). Damit läge SAP aber weiterhin auf Linie der eigenen Dividendenpolitik, die eine Mindestausschüttung von 40% vorsieht.
Wichtige Termine sind bereits gesetzt: Hauptversammlung und Record Date am 5. Mai, Ex-Tag am 6. Mai, Auszahlung am 8. Mai – vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre auf der virtuellen Hauptversammlung.
Aktienrückkauf läuft – über 1,0 Mrd. Euro bereits investiert
Parallel dazu ist seit dem 5. Februar die erste Tranche eines neuen Rückkaufprogramms gestartet. Insgesamt kann SAP bis Ende 2027 bis zu 10 Mrd. Euro in Rückkäufe stecken. Die laufende erste Tranche umfasst bis zu 2,6 Mrd. Euro und hat als spätestes Kaufdatum den 27. Juli 2026.
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Laut Zwischenmeldung wurden bis einschließlich 13. Februar bereits 6.228.644 Aktien zurückgekauft. Das Volumen liegt bei über 1,076 Mrd. Euro, der gewichtete Durchschnittspreis bei 172,77 Euro. Damit fällt auf: SAP kaufte in einem Kursbereich zurück, der sehr nah am aktuellen Niveau liegt.
Warum der Kurs trotzdem unter Druck bleibt
Der Rückkauf trifft auf ein schwieriges Kursumfeld. Zwar legte die Aktie auf 7-Tage-Sicht 1,49% zu, auf 30 Tage steht jedoch ein Minus von 13,04%. Seit Jahresanfang beträgt das Minus 14,79%, auf 12 Monate sogar -36,60%. Der Schlusskurs vom Freitag lag bei 172,12 Euro – und damit deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 224,47 Euro.
Der Ursprung des Kursknicks liegt laut Quelltext im 29. Januar: Nach Vorlage der Q4- und Gesamtjahreszahlen rutschte die Aktie intraday um bis zu 17%, weil die Cloud-Backlog-Prognose für 2026 hinter den Markterwartungen zurückblieb. Operativ blieb SAP gleichzeitig bei einem ambitionierten Ausblick: Für 2026 werden unter anderem Cloud-Umsätze von 25,8 bis 26,2 Mrd. Euro sowie ein Free Cashflow von rund 10 Mrd. Euro erwartet. Für 2025 meldete SAP zudem ein Cloud-Backlog von 77,3 Mrd. Euro (+30%) und Cloud-Umsatz von 21 Mrd. Euro (+26%).
Am Donnerstag, 26. Februar 2026, will SAP den Integrated Report 2025 veröffentlichen. Der nächste harte Termin im Zahlenkalender folgt am 23. April 2026 mit den Q1-Zahlen – dort wird sich zeigen, ob der operative Ausblick die jüngsten Zweifel am Wachstumstempo nachhaltig entkräften kann.
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