Alibaba Aktie: Chancenreiches Potenzial!
Chinas Behörden greifen in den ruinösen Wettbewerb der Lieferdienste ein. Ein offizielles Ende der aggressiven Rabattschlachten soll die Margen der Tech-Giganten schützen. Für Alibaba und seine Tochter Ele.me kommt dieser politische Kurswechsel genau zur richtigen Zeit, denn das Unternehmen kämpft nach massiven KI-Investitionen mit schrumpfenden Gewinnen.
Margenschutz durch die Regierung
Die Marktaufsicht in Peking hat klare Grenzen gezogen. Auf einem eigens einberufenen Seminar forderten die Regulierer ein Ende der unfairen Wettbewerbspraktiken im Liefersektor. Flankiert wurde der Schritt von staatlichen Medien, die den bisherigen Preiskampf als Teufelskreis bezeichneten. Die ständigen Rabatte würden letztlich den breiten Konsum bremsen, statt ihn zu fördern.
Marktbeobachter werten dieses Eingreifen als offizielles Signal für mehr Stabilität in der Branche. Entsprechend positiv reagierten die Investoren am Mittwoch, als die Papiere von Alibaba um 4,6 Prozent zulegten. Das Unternehmen konzentriert sich bei seinem Lieferdienst Ele.me ohnehin zunehmend auf margenstärkere Bestellungen, um die Wirtschaftlichkeit zu verbessern.
Teure Wetten auf die Zukunft
Die politische Rückendeckung für das Liefergeschäft lindert den Schmerz der jüngsten Quartalszahlen. Im dritten Geschäftsquartal brach der Nettogewinn von Alibaba um drastische 66 bis 67 Prozent ein. Verantwortlich für diesen Rückgang sind vor allem die enormen Kapitalausgaben für Künstliche Intelligenz und den schnellen Handel (Quick Commerce), die massiv auf die Profitabilität drücken.
Gleichzeitig zeigen diese Investitionen erste messbare Erfolge. Das Cloud- und KI-Geschäft verzeichnete ein Umsatzwachstum von 36 Prozent. KI-bezogene Produkte wuchsen sogar das zehnte Quartal in Folge im dreistelligen Bereich. Bis 2029 will CEO Eddie Wu den Umsatz in diesem Segment auf 100 Milliarden US-Dollar verfünffachen. Die kürzlich vorgestellten Eigenentwicklungen, darunter der XuanTie C950 Prozessor und die KI-Plattform Accio Work, sollen die Monetarisierung dieser Dienste weiter beschleunigen.
Analysten passen Modelle an
Nach den gemischten Signalen aus dem operativen Geschäft justieren Experten ihre Bewertungen. JPMorgan senkte das Kursziel von 215 auf 205 US-Dollar, behielt aber die Einstufung "Overweight" bei. Argus hob die Bewertung der Papiere auf "Hold" an.
Seit Jahresanfang verzeichnet der Titel ein Minus von 15,34 Prozent und notiert aktuell unter seinem 50-Tage-Durchschnitt von 129,26 Euro. Das Management nutzt das gedrückte Bewertungsniveau aktiv aus und kauft eigene Papiere zurück. Bis März 2027 stehen für dieses Programm noch 19,1 Milliarden US-Dollar zur Verfügung.
Ein konkretes Datum für die nächste Bestandsaufnahme steht bereits fest. Am 14. Mai 2026 wird Alibaba seine Bücher für das abgelaufene Quartal öffnen und konkrete Zahlen zur Profitabilität des Liefergeschäfts sowie den Fortschritten der KI-Monetarisierung vorlegen.
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