SAP Aktie: Rekordgewinne verpuffen
SAP meldete am 26. Februar glänzende Zahlen für das Geschäftsjahr 2025. Operativ eilt der Software-Riese von Rekord zu Rekord, doch die Aktie findet keinen Boden. Was verunsichert die Anleger trotz massiver Aktienrückkäufe und steigender Dividenden so sehr?
Der bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichte Jahresbericht untermauert die operative Ertragskraft der Walldorfer. Die Cloud-Erlöse legten 2025 währungsbereinigt um 26 Prozent zu, während das Betriebsergebnis (Non-IFRS) sogar um 31 Prozent nach oben schoss. Ein massiver Sprung gelang beim Free Cashflow, der sich auf 8,24 Milliarden Euro fast verdoppelte.
Sorge um künftiges Wachstum
Trotz dieser Bilanz notiert die Aktie mit einem Schlusskurs von 170,32 Euro in Schlagdistanz zu ihrem 52-Wochen-Tief. Seit Jahresanfang verlor das Papier über 15 Prozent an Wert, der Abstand zum Hoch beträgt mittlerweile rund 37 Prozent. Der Hauptgrund für die Zurückhaltung liegt im Auftragsbestand: Der „Current Cloud Backlog“ wuchs währungsbereinigt um 25 Prozent und verfehlte damit leicht die hohen Erwartungen des Marktes. Investoren befürchten eine nachlassende Dynamik, auch wenn das Management dies primär mit der komplexen Struktur neuer Großverträge begründet.
Warten auf den KI-Effekt
Um das Vertrauen der Aktionäre zu stärken, startete SAP im Februar ein Aktienrückkaufprogramm über bis zu 10 Milliarden Euro und schlug eine Dividendenerhöhung auf 2,50 Euro je Aktie vor. Doch der Markt wartet auf konkrete Belege für die erfolgreiche Monetarisierung der KI-Strategie. Zwar enthalten mittlerweile 90 Prozent der 50 größten Deals KI-Komponenten, für eine nachhaltige Trendwende am Aktienmarkt reichte diese Nachricht angesichts der Backlog-Sorgen jedoch bisher nicht aus.
Die Diskrepanz zwischen operativer Stärke und der aktuellen Börsenbewertung ist eklatant. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung werden die Q1-Zahlen am 23. April sein. Sollte SAP hier beweisen, dass die Auftragspipeline wieder anzieht und das laufende EU-Wettbewerbsverfahren keine operativen Bremsspuren hinterlässt, könnte der Boden für eine Erholung bereitet sein.
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