DroneShield hat innerhalb weniger Tage gleich mehrere Signale geliefert, die Anleger aufhorchen lassen: stark steigende Umsätze, der erste Jahresgewinn der Unternehmensgeschichte und ein neuer Militärauftrag aus dem Westen. Damit verschiebt sich der Fokus weg von der Frage „Kommt die Nachfrage?“ hin zu „Kann das Unternehmen jetzt sauber liefern?“.

Zahlen: Erstmals profitabel

Die am 25. Februar veröffentlichten Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 markieren einen klaren Sprung nach vorn. Der Umsatz kletterte um 276% auf 216,5 Mio. AUD (Vorjahr: 57,5 Mio. AUD). Entscheidend: Das Wachstum kam nicht nur „oben“ an, sondern schlug auch im Ergebnis durch.

Beim EBITDA meldete DroneShield 4,5 Mio. AUD. Unter dem Strich stand ein Nettogewinn von 3,5 Mio. AUD – nach einem Verlust von 8,6 Mio. AUD im Vorjahr.

Auch das Softwaregeschäft gewinnt an Gewicht. Die SaaS-Erlöse stiegen um 312% auf 11,6 Mio. AUD. Das ist wichtig, weil Software-Abos typischerweise planbarere Einnahmen bringen als reine Hardware-Einzelverkäufe.

Neuer Militärauftrag – inklusive Software

Nur einen Tag nach den Jahreszahlen folgte die nächste Meldung: Über einen lokalen Vertriebspartner sicherte sich DroneShield sechs einzelne Verträge mit einem westlichen Militärkunden im Gesamtwert von 21,7 Mio. USD. Bestandteil sind mobile Anti-Drohnen-Systeme, Ersatzteile und Software-Lizenzen.

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Geliefert werden soll aus bestehendem Bestand im 1. Quartal 2026, die Zahlung wird im 2. Quartal erwartet. Zudem ist es keine völlig neue Beziehung: Über denselben Partner kamen in den vergangenen sieben Jahren bereits Aufträge über 17,8 Mio. USD.

Bemerkenswert an diesem Deal ist der SaaS-Anteil. Damit wird der Umsatzmix ein Stück weit wiederkehrender – ein Hebel, der bei weiterer Skalierung an Bedeutung gewinnen kann.

Pipeline wächst – Kapazitäten werden ausgebaut

Die Vertriebspipeline lag im Februar 2026 bei 2,3 Mrd. AUD, nach 2,1 Mrd. AUD nur einen Monat zuvor. Regional dominiert Europa/UK mit 1,2 Mrd. AUD über 78 Projekte; aus den USA kommen 283 Mio. AUD über 112 Projekte. Insgesamt umfasst die Pipeline 295 Deals in 50 Ländern, darunter 18 Chancen über jeweils mehr als 30 Mio. AUD. Die größte einzelne Opportunität beziffert DroneShield auf 750 Mio. AUD.

Für 2026 sind zudem bereits 104 Mio. AUD Umsatz vertraglich gebunden. Gleichzeitig wird der Ausbau der Fertigung zur Schlüsselaufgabe: Die jährliche Produktionskapazität soll von 500 Mio. AUD (2025) auf 2,4 Mrd. AUD bis Ende 2026 steigen – mit zusätzlichen Standorten in Australien, den USA und Europa. In Sydney kamen 3.000 Quadratmeter Produktionsfläche und 2.500 Quadratmeter für Forschung und Entwicklung hinzu; die Belegschaft wuchs von 250 auf über 450.

Ergänzend treibt DroneShield die technische Entwicklung mit einer strategischen Vereinbarung mit Australiens Defence Science and Technology Group voran, inklusive einer neuen F&E-Anlage in Adelaide (13 Mio. AUD). Nach einer von der ASX geforderten Governance-Überprüfung wurden zudem strengere Handelsregeln für Insider angekündigt.

Zum Wochenschluss lag die Aktie bei 2,09 Euro (-3,69% am Freitag). Auf 12-Monats-Sicht steht dennoch ein Plus von 338,61% – ein Hinweis, wie stark Erwartungen und Volatilität hier zusammenhängen.

Im laufenden Jahr wird sich vieles daran entscheiden, ob die geplante Kapazitätsausweitung (Europa über Vertragsfertigung im 1. Halbjahr 2026, US-Montage im 2. Halbjahr) mit dem wachsenden Auftrags- und Pipelinevolumen Schritt hält – und ob der höhere Softwareanteil den Umsatzstrom weiter verstetigt.

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