IonQ hat seine Umsatzziele für 2025 deutlich übertroffen und schaut optimistisch ins neue Jahr. Das Quantum-Computing-Unternehmen aus Maryland wächst schneller als erwartet – und sichert sich gleichzeitig strategische Partnerschaften sowie Zugang zu milliardenschweren Regierungsaufträgen.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache

Für das Gesamtjahr 2025 meldete IonQ Einnahmen von 130 Millionen US-Dollar – ein Plus von 202 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit übertraf das Unternehmen seine eigene Prognose deutlich. Noch im dritten Quartal hatte IonQ die Jahresprognose auf 106 bis 110 Millionen Dollar angehoben, nachdem bereits die Q3-Ergebnisse mit 39,9 Millionen Dollar die Erwartungen übertroffen hatten.

Für 2026 stellt IonQ nun Erlöse zwischen 225 und 245 Millionen Dollar in Aussicht. Das würde eine weitere deutliche Wachstumsbeschleunigung bedeuten.

Strategische Weichenstellungen

Neben den Finanzzahlen setzt IonQ auf vertikale Integration. Ende Januar kündigte das Unternehmen die Übernahme von SkyWater Technology für rund 1,8 Milliarden Dollar an. Ziel ist es, die Chip-Fertigung und das Packaging künftig im eigenen Haus zu kontrollieren – ein Schritt, der die Abhängigkeit von externen Zulieferern reduzieren soll.

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Bereits abgeschlossen ist die Akquisition von Skyloom Global Corp., einem Spezialisten für optische Kommunikationstechnologie. Die Übernahme soll IonQs Fähigkeiten im Bereich Quantennetzwerke und sichere Kommunikation stärken.

Zugang zu Milliarden-Aufträgen

Nur zwei Tage vor der Veröffentlichung der Jahreszahlen wurde IonQ als potenzieller Auftragnehmer für das SHIELD-Programm der US-Raketenabwehrbehörde gelistet. Der Rahmenvertrag hat ein Gesamtvolumen von 151 Milliarden Dollar und umfasst über 2.400 Unternehmen. IonQ kann sich nun auf künftige Einzelaufträge innerhalb dieses Programms bewerben.

Parallel dazu baut das Unternehmen seine internationale Präsenz aus. Im Dezember 2025 erweiterte IonQ die Partnerschaft mit QuantumBasel in der Schweiz bis 2029 und erhöhte den Auftragswert auf über 60 Millionen Dollar. Mit dem südkoreanischen Forschungsinstitut KISTI wurde zudem die Lieferung eines 100-Qubit-Systems vereinbart, das in den größten Hochleistungs-Rechencluster des Landes integriert werden soll.

Die Analystenbank Wedbush stufte die Aktie im Dezember mit „Outperform" und einem Kursziel von 60 Dollar ein. Mit den nun vorgelegten Zahlen und der ambitionierten Prognose für 2026 dürfte die Bewertung auf den Prüfstand kommen.

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