Salesforce krempelt seine Organisation um. Der Cloud-Konzern streicht knapp 1.000 Stellen und ordnet gleichzeitig seine Führungsriege neu – alles im Zeichen der KI-Strategie. Die „Agentforce"-Plattform soll das Geschäft dominieren, während die Aktie nahe ihrem Jahrestief notiert.

Stellenabbau für KI-Integration

Anfang Februar 2026 eliminierte Salesforce rund 1.000 Positionen. Betroffen waren Marketing, Produktmanagement und Datenanalyse. Auch Teams rund um die KI-Plattform Agentforce und die Cloud-Infrastruktur Heroku mussten Abgänge verkraften.

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CEO Marc Benioff treibt den Ersatz menschlicher Arbeitskraft durch autonome Software voran. Der Kundensupport wurde bereits von 9.000 auf 5.000 Mitarbeiter reduziert – KI-Agenten übernehmen zunehmend die Kundeninteraktion. Die freiwerdenden Ressourcen fließen in die Skalierung der Technologie.

Fünf Topmanager verlassen Konzern

Parallel verlassen hochrangige Führungskräfte das Unternehmen. In den letzten drei Monaten gingen fünf Executives, darunter Adam Evans (Ex-VP AI), Ryan Aytay (Ex-CEO Tableau) und Denise Dresser (Ex-Slack-Chefin).

Salesforce reagiert mit sechs Neubesetzungen. Joe Inzerillo übernimmt eine Doppelrolle für Agentforce und Slack – ein Hinweis auf die engere Verzahnung der Kommunikationstools mit den KI-Fähigkeiten. Intern sorgt jedoch für Unruhe: Über 1.400 Mitarbeiter protestierten gegen Benioffs Äußerungen zur US-Einwanderungsbehörde ICE während einer Veranstaltung in Las Vegas.

Heroku wird abgewickelt

Salesforce stellt den Verkauf neuer Enterprise-Verträge für Heroku ein. Die 2010 erworbene Plattform wird nur noch im „Sustaining-Modus" betrieben – neue Features sind nicht geplant. Das Kapital wandert zu Agentforce.

Die KI-Plattform samt Data Cloud generiert bereits rund 1,4 Milliarden US-Dollar wiederkehrende Jahresumsätze (ARR) und wächst dreistellig. Investoren beobachten, ob dieser Schwenk die jüngste Kursschwäche stoppen kann.

Kurs unter Druck

Am 11. Februar schloss die Aktie bei 185,00 US-Dollar – ein Minus von über vier Prozent. Das Papier bewegte sich damit nahe dem 52-Wochen-Tief von 181,81 US-Dollar. Trotz angehobener Jahresprognose bleibt der Markt skeptisch, ob der aggressive Umbau ohne Reibungsverluste gelingt.

Die Quartalszahlen am 25. Februar 2026 dürften zeigen, inwieweit die KI-Offensive bereits Früchte trägt.

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