Ungeachtet des geplanten Milliarden-Exits treibt die ABB-Robotiksparte ihre technologische Entwicklung konsequent voran. Auf der Fachmesse SLAS 2026 in Boston präsentierte der Bereich diese Woche eine neue Generation KI-gestützter Laborlösungen. Der Auftritt macht deutlich: Das operative Geschäft läuft bis zum geplanten Eigentümerwechsel unter Volldampf weiter.

KI-Systeme für die Biopharma-Forschung

Im Zentrum der Präsentation standen die „Autonomous Versatile Robotics“ (AVR). Diese Systeme nutzen die GoFa-Cobots des Konzerns, um repetitive Prozesse wie das Pipettieren oder das Probenhandling autonom zu übernehmen. Damit reagiert das Unternehmen auf den globalen Fachkräftemangel und den steigenden Kostendruck in der Laborbranche.

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Besonders wichtig ist hierbei die Vernetzung mit der Konkurrenz. Die neuen Workflows wurden in Partnerschaft mit Agilent Technologies und Mettler Toledo entwickelt. Dadurch können die Roboter direkt mit Analysegeräten anderer Hersteller kommunizieren und über deren Softwareplattformen gesteuert werden.

Milliarden-Deal mit SoftBank

Doch warum investiert ABB noch so stark in eine Sparte, die bald nicht mehr zum Konzern gehört? Die Antwort liegt im strategischen Wert für den Käufer und die künftige Marktpositionierung. Bereits im Oktober 2025 unterzeichnete ABB die Vereinbarung, den Robotik-Bereich für rund 5,375 Milliarden US-Dollar an die japanische SoftBank Group zu verkaufen.

Die aktuelle Innovationskraft dürfte den Wert der Sparte im Hinblick auf das Closing festigen. Marktbeobachter werten die Fokussierung auf den Bereich Life Sciences als entscheidenden Wachstumstreiber für die Zukunft des Segments, da automatisierte Lösungen in der Forschung zunehmend zum Standard werden.

Der Abschluss der Transaktion mit SoftBank wird für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet. Bis dahin festigt die Sparte durch die Zusammenarbeit mit etablierten Laborausrüstern ihre Position im Markt für automatisierte Forschungs-Infrastrukturen.

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