Micron Aktie: KI-Schub
Micron hat am Mittwoch die Luft aus hartnäckigen Gerüchten gelassen – und das kam an der Börse sofort an. Der Konzern stellte klar, dass er im KI-Liefernetzwerk weiter eine zentrale Rolle spielt, speziell bei High Bandwidth Memory (HBM). Doch wie konkret ist der Fortschritt bei HBM4 wirklich?
- Kursreaktion: Aktie schloss am Mittwoch rund 10% höher
- Kernaussage: HBM4 bereits in High-Volume-Produktion, Auslieferungen laufen
- Kapazität: HBM-Angebot für das Kalenderjahr 2026 ausverkauft
- Analysten-Impuls: Morgan Stanley hebt Kursziel auf 450 US-Dollar an
HBM4: Produktion läuft, Auslieferungen gestartet
Den Auslöser lieferte CFO Mark Murphy auf der Wolfe-Research-Konferenz. Er bestätigte, dass Micron die Massenproduktion (High-Volume) seiner HBM4-Speicherchips bereits gestartet hat. Zudem seien Lieferungen an Kunden schon angelaufen.
Das adressierte Spekulationen, Micron könne in kommenden Produktzyklen großer KI-Player – genannt wurde etwa Nvidia – außen vor bleiben. Laut Murphy läuft die Umsetzung sogar schneller als geplant: Der Hochlauf der HBM4-Auslieferungen beginne früher als ursprünglich vorgesehen.
Ein weiterer Punkt stach heraus: Micron meldete, dass die gesamte HBM-Menge für das Kalenderjahr 2026 bereits verkauft ist. Das unterstreicht die starke Nachfrage nach diesen Bauteilen, die in Rechenzentren für KI-Modelle eine wichtige Rolle spielen.
Analysten ziehen Kursziele nach
Nach den Aussagen reagierten Analysten zügig. Morgan Stanley hob das Kursziel für Micron von 350 auf 450 US-Dollar an und beließ die Einstufung bei „Overweight“. Zur Begründung nannte die Bank die starke Umsetzung sowie eine sehr hohe Nachfrage nach KI-bezogenen Speicherlösungen.
Auch andere Häuser erhöhten ihre Ziele. Hintergrund ist die Einschätzung, Micron könne im attraktiven HBM-Markt weiter mit Wettbewerbern wie SK Hynix und Samsung mithalten. Zudem verweisen optimistische Analysten auf einen anhaltenden Aufwärtstrend im Speichermarkt, gestützt durch knappes Angebot.
Warum das Thema so kursrelevant ist
Im Halbleitersektor reagieren Kurse besonders empfindlich auf Nachrichten zu Ausbeute (Yields) und Qualifikationsstatus bei HBM. Diese Chips gelten als Schlüsselkomponenten für die Leistung moderner KI-Prozessoren. Zuletzt hatten Berichte Zweifel genährt, ob Micron die technischen Anforderungen kommender Plattformen erfüllt – entsprechend schwankte die Aktie.
Mit dem Update vom Mittwoch sind diese Sorgen laut Unternehmen zunächst ausgeräumt: Micron signalisiert, dass es als Lieferant im Ausbau der KI-Infrastruktur weiter gesetzt ist.
Micron-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Micron-Analyse vom 12. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Micron-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Micron-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 12. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Micron: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








