Safran Aktie: Rekordhoch greifbar
Der französische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Safran steht unmittelbar vor einem neuen Allzeithoch. Eine frische strategische Allianz im Nahen Osten und optimistische Analystenstimmen geben der Aktie derzeit den nötigen Rückenwind. Doch kann die neue Partnerschaft im Verteidigungssektor die ambitionierten Wachstumsziele für 2026 tatsächlich absichern?
Strategische Allianz in Abu Dhabi
Die Tochtergesellschaft Safran Electronics & Defense hat eine weitreichende Absichtserklärung mit der EDGE Group aus den Vereinigten Arabischen Emiraten unterzeichnet. Kern dieser Kooperation ist die gemeinsame Entwicklung und Vermarktung intelligenter Waffensysteme. In der ersten Phase konzentrieren sich die Partner auf Luft-Boden-Systeme, wobei Safrans Expertise bei Antriebs- und Navigationssystemen mit den industriellen Fertigungskapazitäten der EDGE Group kombiniert wird.
Diese Allianz baut auf einer über 30-jährigen Präsenz des Konzerns in der Region auf. Geplant ist zudem eine Ausweitung auf Boden-Luft-Raketen und die Entwicklung einer neuen Generation smarter Rüstungsgüter. Marktbeobachter werten diesen Schritt als konsequente Erweiterung des Verteidigungsgeschäfts, um neben der zivilen Luftfahrt ein zweites starkes Standbein zu festigen.
Analysten sehen deutliches Potenzial
Die fundamentale Entwicklung wird von positiven Analystenkommentaren flankiert. Bernstein Research bestätigte jüngst das Rating „Outperform“ und sieht das Kursziel bei 400 Euro. Damit positioniert sich der Titel als Branchenfavorit für das Jahr 2026. Neben den Impulsen aus dem Rüstungssektor stützen vor allem die zivilen Triebwerksprogramme das optimistische Szenario.
Bereits Mitte Februar reagierte das Management auf die starke Nachfrage im Ersatzteilgeschäft und hob die Gesamtprognose an. Der Konzern erwartet für das laufende Jahr einen operativen Gewinn zwischen 6,1 und 6,2 Milliarden Euro bei einem zweistelligen Umsatzwachstum. Diese Erwartungen spiegeln sich deutlich im Kurs wider: Die Aktie notiert mit 346,10 Euro nur noch 0,17 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 346,70 Euro.
Charttechnik und Branchenumfeld
Der langfristige Trend zeigt steil nach oben, was ein Plus von rund 41 Prozent innerhalb der letzten zwölf Monate verdeutlicht. Mit einem aktuellen Kursniveau deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt von 293,56 Euro bleibt die technische Verfassung des Titels robust.
Weitere Impulse für den Sektor werden am heutigen Dienstag erwartet, wenn der Triebwerkspartner MTU Aero Engines seine Jahreszahlen vorlegt. Diese Daten dürften richtungsweisend für die gesamte europäische Zuliefererindustrie sein. Sollte Safran der Ausbruch über die Marke von 346,70 Euro gelingen, rückt das von Analysten ausgerufene Ziel von 400 Euro in den Fokus.
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